Tierstile sind Bewegungsformen (Formeln), die bereits in
prähistorischen Zeiten von Menschen ausgeübt wurden, mit dem Ziel, sich durch Imitation Zugang zu natürlichen Kraftpotentialen zu verschaffen. Hua-To, der legendäre Arzt (190-265 u.Z.) gilt als Erfinder der
“Kunst der fünf Tiere” (Wu Ching Shu), mit der “... die 5 Elementaren Energien und Kräfte des Inneren gestärkt werden ...” sollen und Langlebigkeit erreicht wird. Seine Kunst leitete er
aus älteren Traditionen ab, die bis in das 2. Jahrtausend vorchristlicher Zeit zurückreichen. * Pai-Yu Feng war einer der ersten Meister der Shaolin-Schule,
der Tierstile im Kung-Fu des Shaolin-Tempels entwickelte und einführte, weshalb sein Name in der Shaolin-Tradition in Ehren gehalten wird. Wu Xing Gong im Dojo des Tao-Chi: In unserer Schule der Kampfkunst des Ch’an Shaolim-Si Tao und des Qi-Gong,
(Chi-Kung = Energie-Arbeit) pflegen wir die Figuren von Drache, Tiger, Kranich, Schlange, Leopard sowie die Figuren der Gottesanbeterin, mit dem Ziel, uns auf die Kraft ( Tugend, chinesisch TÉ )
einzustimmen und die Qualität unserer sogenannten inneren Elemente zu kultivieren. Unsere Übungsprinzipien wurzeln im Wissen um Gesetzmäßigkeiten
der natürlichen Abfolgen und Cyklen wie sie in den klassischen chinesischen Lehren von der Äußeren und Inneren Alchemie (Wei-Tan und Nei-Tan) zur Anwendung kommen.
Diese Weisheitslehren finden heute noch nützliche und praktische Anwendung
in den Übungssystemen der Kampfkünste, des Tai-Chi Ch’uan unddes Qi-Gong und in der Energie-Arbeit, aber auch in vielen anderen Lebensbereichen,
etwa dem Feng-Shui und den überlieferten Prinzipien von Akupunktur, Ernährungslehre und ganzheitlicher Lebenspflege.
Die Alchimie der 5 Elemente und die fünf Tierfiguren im
ch’an Shaolim-Si Tao.
“schriftliche” Prüfungsarbeit von Susanne Hieckel zur Erlangung des 3. Toan- (Schwarzgurt) - Grades in den traditionellen Wissenschaften der
altehrwürdigen Wissenschaft der Meister des Kung-Fu
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