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Im Zentrum des Übens stehen meistens eine oder mehrere sogenannte Formen,
klar umschriebene Abläufe aufeinander folgender, meist fließend ineinander übergehender Bewegungen. Die grundlegenden Formen sind Einzelformen, bei denen jeder Übende die Bewegungen für sich ausführt.
Die Formen stellen dabei oft den Kampf gegen einen imaginären Gegner dar, daher stammt auch die inzwischen selten verwendete Bezeichnung chinesisches Schattenboxen für das Taijiquan. Überwiegend wird die Form synchron in der Gruppe geübt und auch im Unterricht führen Lehrer und Lernende
die Form in der Regel gleichzeitig aus. In China sieht man in Parks vornehmlich ältere Menschen Tai-Chi üben, die sich dadurch Gesundheit und Lebenfreude bis ins hohe Alter erhalten wollen.
Dieser Aspekt des Übens wird in der TCM [Traditionelle Chinesische Medizin] “Yangsheng” genannt, welches man übersetzen kann als “die Kunst der Lebenspflege”, wie sie in dem ältesten Medizinklassiker
dem “Huangdi Neijing
” beschrieben ist.
Mittlerweile gilt es auch in der westlichen Welt als erwiesen,
daß Tai-Chi in Verbindung mit Qigong Zivilisationskrankheiten vorbeugt und Körper, Geist und Seele durchweg widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten macht.

Tai-Chi Ch’uan, das Chinesische Schattenboxen, Meditation in der Bewegung im Tao-Chi.
Zur Zeit werden in unserer Schule Formen aus der Wudang-Tradition, aus dem Tai-Chi der Shaolin-Schule und die 37ger Form nach Prof. Cheng Man-Ch’ing unterrichtet
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