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In dem Handbuch “Das Geheimnis der Goldenen Blüte”
lesen wir:
Das Spiegeln des Lichtes und die Verfeinerung des Atmens
1. Diese Lehre erfordert nur beharrliche Übung.
Wir suchen nicht durch Erfahrung Beweise, sondern der Beweis kommt aus der Erfahrung selbst.
2. Im großen und ganzen machen Anfängern zwei Arten von Problemen zu schaffen: Dumpfheit und Zerstreuung.
Es gibt ein Mittel, diese Probleme zu überwinden, das einfach darin besteht, den Geist auf dem Atem ruhen zu lassen.
3. Der Atem ist unser eigener Geist; unser eigener Geist (shen) vollzieht die Atmung.
Wenn sich der Geist einmal regt, ist dort Energie (chi). Energie ist im Wesentlichen ein Ausströmen des Geistes.
4. Unsere Gedanken sind sehr schnell;
ein einziger unwillkürlicher Gedanke findet in einem Moment statt, worauf eine Ausatmung und eine Einatmung antworten. Deshalb begleiten sich inneres und äußeres Atmen wie Schall und Echo.
An einem einzigen Tag atmet man unzählige Male, und somit hat man unzählige unwillkürliche Gedanken. Wenn die Leuchtkraft des Geistes völlig ausgelaufen ist,
ist man wie ein verdorrter Baum oder kalte Asche.
5. Sollen wir nun nicht denken? Es ist unmöglich, keine Gedanken zu haben. Sollen wir nun nicht atmen? Es ist unmöglich, nicht zu atmen.
Nichts Vergleichbares gibt es, als diesen Notstand selbst als Medizin zu nutzen, was bedeutet, dass Geist und Atmung auf einander ruhen.
Daher führen wir die Schulung des Atmens in das Spiegeln des Lichtes ein.

aus dem Kapitel IV.
“
The Secret of the Golden Flower
”

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Danke für Ihr Interesse und einen guten Weg
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