Das Schriftzeichen “shen” besteht aus einem abstraktem Teil auf der linken Seite,
dem Himmel, von dem die
drei Einflüsse, Zeichen, Prinzipien oder Schätze ausgehen.
Rechts ziehen zwei Hände an einem Seil.
Mehr Information hier...
 

Kursleiter Horst  T. Kuhl vom Dojo des Tao-Chi Duisburg, Konzentration, der Schlüssel zur Geistigen Kraft ... Schloß Hombroich 1984 ...
Symbol der Läuterung des Geistes aus dem Tao-Tzang-Archiv der taoistischen Literatur


Konzentrations- und Meditations-Schulung ist essenzieller Bestandteil
im Unterricht unseres Kung-Fu in der Kampfkunst des Ch’an Shaolim-Si Tao:
links: die Klangschale von Schloß Hombroich
rechts: ein Diagramm zur Läuterung des Geistes
 

Mount Fudschi. Japan. zu den Seiten über ch'an / zen, das Sitzen üben ....
Meister Li Tiae Guai : Einer der 8 Unsterblichen der Taoistischen Sagenwelt. Zur Tao-Meditation. Unsre Termine. Ein guter WEG


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Tao Té King
 ( Vers 06 )
aus den
Aufzeichnungen über den Weg und die Kraft
des alten Meisters Lao-Tze

Der Geist des Tales ist unsterblich,
er ist bekannt als das geheimnisvolle Weibchen.
Das Tor zum geheimnisvollen Weibchen wird
die ursprüngliche Quelle von Himmel und Erde genannt
– endlos, dauerhaft scheint es zu existieren.
Seine Praxis – mühelos.

.
Lao-Tze - das Wissen des Meisters -

Lao-Tze
-
das Wissen des Meisters -

Lao-Tze - das Wissen des Meisters -

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Meister Li Tiae Guai
mit der eisernen Krücke,
Flaschenkürbis und Fledermaus.
Einer der 8 Unsterblichen
der Taoistischen Sagenwelt.

tao, Meditation und Übungen

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Texte auf diesem Pfad

Lao-Tze
03 . 06 . 60 . 67
:
Über das Lenken des Geistes

Tao-Meister über den Geist
[
. ] . [ .]
Der Meister vom Drachentor
.
das I-Ging über den Geist .
Taoist Yoga über

- Alchemy & Immortality -

:
.
Golden Flower [IV.03] .
:
der Nabel

 


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Der Bewahrer der Wahrheit schreibt in der Tao-Alchemie:
“ Wenn Du damit beginnst, Deinen Geistesgrund zu verfeinern,
dann befasse Dich zu allererst
mit Deiner bestehenden Subjektivität,
  den Verhaftungen, Plänen, Berechnungen, Hoffnungen, Bewertungen, Feindseligkeiten
 und Deiner Neigung zum Wettstreit. Befreie Dich von all dem.
Schau auch auf all Deine Besessenheiten bezüglich Alkohol, Sex, Geld, Macht,
 Konkurrenzgeist, Beurteilen, Anklammerung, Verlangen, Egoismus,
Entartungen, Ehrgeiz und Habgier.
Sorge dafür, dass all dies ein Ende hat.
Wenn Du im Äußeren keine Verwirrung kennst,
ist Dein Körper leicht und schöpft aus dem Vollen.
Wenn in Deinem Inneren alle Fixierungen beseitigt sind,
dann ist Dein Geist leicht und schöpft aus der Fülle.
Die innere und äußere Leichtigkeit und Fülle finden zum Unverdorbenen zurück
und werden Bestandteil Deines natürlichen Empfindens.
Hast Du dies erreicht, dann bleibe wachsam und pflege dies weiter,
habe Acht auf Deine Worte und sei maßvoll im Essen und Trinken.
Vermeide Müßiggang und Trägheit.
Sobald sich innere und äußere Entwicklung gegenseitig stützen,
klären sich alle weltlichen Mängel bis nichts mehr davon übrig bleibt.
Dies ist die Zeit, wo Dein eignes, ursprüngliches Leben,
der ursprüngliche Geist spontan erscheint.
Jetzt bist Du fähig zu unabhängigem und freien Handeln.
Dann bist Du einer, der Unübertrefflichen, von denen man sagt,
 dass sie auf dem Weg sind.“


The Taoist Classics      

(
Thomas Cleary „Practical Taoism in Taoist Classics Vol. 2, S. 503 )



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shen. Kalligraphie eines chinesischen Schriftzeichen in der antiken Schreibweise: Der Geist - unser Text für Sie.



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Einige Textstellen über Shen, den Geist im Buch der Wandlungen
aus der Übersetzung von Richard Wilhelm

Schou Gua
Besprechung der Zeichen

Kapitel II § 6
Der Geist ist geheimnisvoll in allen Wesen und wirkt durch sie.
Unter allem, was die Dinge bewegt, gibt es nichts Schnelleres als den Donner.
Unter allem, was die Dinge beugt, gibt es nichts Schnelleres als den Wind.
Unter allem, was die Dinge erwärmt, gibt es nichts Austrocknenderes als das Feuer.
Unter allem, was die Dinge erfreut, gibt es nichts Erfreulicheres als den See.
Unter allem, was die Dinge feuchtet, gibt es nichts Feuchteres als das Wasser.
Unter allem, was die Dinge endet und die Dinge anfängt,
gibt es nichts Herrlicheres als das Stillehalten.
Darum: Wasser und Feuer ergänzen einander, Donner und Wind stören einander nicht,
Berg und See stehen in Kraftwirkung miteinander:
so nur ist Veränderung und Umgestaltung möglich
und können alle Dinge vollendet werden.

Da Dschuan

Die große Abhandlung
I. Abteilung, Kapitel IV § 2
Indem man emporblickend mit seiner Hilfe (des I-Ging) die Zeichen am Himmel
 verständnisvoll betrachtet und niederblickend die Linienzüge der Erde untersucht,
erkennt man die Verhältnisse des Dunkeln und Hellen. Indem man an die Anfänge
zurückgeht und die Dinge bis zum Ende  verfolgt,
erkennt man die Lehren von Geburt und Tod.
Die Vereinigung von Samen (ching) und Kraft (chi ?) wirkt die Dinge;
das Entweichen der Seele (hun & p’o ?) bewirkt die Veränderung:
daran erkennt man die Zustände der ausgehenden und rückkehrenden Geister.

Kapitel IV § 3
Indem der Mensch dadurch dem Himmel und der Erde ähnlich wird,
kommt er nicht in Widerspruch mit ihnen.
Seine Weisheit umfasst  alle Dinge, und sein Dao ordnet die ganze Welt.
Darum macht er keinen Fehler.
Er wirkt allenthalben, aber er lässt sich nirgends hinreißen.
Er freut sich des Himmels und kennt das Schicksal.
Darum ist er frei von Sorgen.
Er ist zufrieden mit seiner Lage und ist echt in seiner Gütigkeit.
Darum vermag er Liebe zu üben.

 

Kapitel IV § 4
In ihm sind die Formen und Bereiche aller Gestaltungen des Himmels und der Erde,
so dass ihm nichts entgeht.
In ihm sind alle Dinge ringsum vollendet, so daß ihrer keines fehlt.
Darum kann man durch ihn das Dao von Tag und Nacht durchdringen,
so daß man  ihn versteht.
Darum ist der Geist an keinen Ort gebunden
und das Buch der Wandlungen an keine Gestalt.

Kapitel V § 9
Dasjenige an ihm, was durch das Lichte und Dunkle nicht ermessen werden kann,
heißt „der Geist“.

 

Kapitel IX § 9
Es offenbart das Dao und vergöttlicht die Art und den Wandel.
Darum kann man mit seiner Hilfe allem auf die richtige Weise entgegentreten
und mit seiner Hilfe selbst die Götter unterstützen.

Kapitel X § 2
Darum befragt der Edle es, wenn er etwas zu machen oder zu tun hat,
und zwar mit Worten. Jenes nimmt seine Mitteilungen auf wie ein Echo,
es gibt nichts Fernes und Nahes, nichts Dunkles und Tiefes für dasselbe:
so erfährt er die künftigen Dinge.
Wenn diese Buch nicht das allergeistigste auf Erden wäre, wie könnte es so etwas?

Kapitel X § 4 / 5 / 6
Die Wandlungen haben kein Bewußtsein, keine Handlung,
stille sind sie und bewegen sich nicht. Werden sie aber angeregt,
so durchdringen sie alle Verhältnisse unter dem Himmel.
Wenn sie nicht das Allergöttlichste auf Erden wären,
wie könnten sie so etwas? /
Die Wandlungen sind es, wodurch die Heiligen und Weisen alle Tiefen erreicht
und alle Keime erfasst haben. /
Nur durch das Tiefe kann man alle Willen auf Erden durchdringen.
Nur durch die Keime kann man alle Sachen auf Erden vollenden.
Nur durch das Göttliche kann man ohne Hast eilen und, ohne zu gehen,
ans Ziel kommen.

 

Kapitel XI § 2
Darum ist die Art der Schafgarbenstengel rund und geistig.
Die Art der Zeichen ist winkelrecht und weise.
Das Dao der sechs Linien ist wandelnd, um Auskunft zu liefern.
Die Heiligen und Weisen haben auf diese Weise ihr Herz gereinigt,
sich zurückgezogen und ins Geheimnis verborgen.
Um Heil und Unheil kümmerten sie sich gemeinsam mit den Menschen.
Göttlich waren sie, so daß sie die Zukunft kannten; weise waren sie,
so daß sie die Vergangenheit bewahrten. Wer ist es, der das alles kann?
Nur die Vernunft und Klarheit der Alten, ihre Erkenntnis und Weisheit,
ihre göttliche Kraft ohne Nachlassen.

 

Anmerkung: die Begriffe „Heilige“, „das Göttliche“, „Vernunft“ müssten
noch anhand der Bedeutung / Übersetzung der Schriftzeichen genauer untersucht werden.

Kapitel XII § 2 / 4 /7
Der Meister (Konfuzius) sprach:
“Die Schrift kann die Worte nicht restlos ausdrücken.
Die Worte können die Gedanken nicht restlos ausdrücken.“
Dann kann man also die Gedanken der Heiligen und Weisen nicht sehen?

Der Meister sprach:
“Die Heiligen und Weisen stellten die Bilder auf,
um ihre Gedanken restlos auszudrücken, sie stellten Zeichen dar,
um Wahr und Falsch restlos auszudrücken.
Sie fügten dann noch Urteile bei und konnten so ihre Worte restlos ausdrücken.
Sie schufen Veränderung und Zusammenhang, um den Nutzen restlos darzustellen;
sie trieben an, sie setzten in Bewegung, um den Geist restlos darzustellen.“ /
Darum: Was oberhalb der Form ist, heißt das Dao, der Weg,
was innerhalb der Form ist, heißt das Ding. /
Die Umgestaltung und Zusammenfügung beruht auf den Veränderungen.
Der Antrieb und das Gehenmachen beruht auf dem Zusammenhang.
Die Geistigkeit und Klarheit beruht auf dem rechten Mann.
Schweigendes Vollenden, wortloses Zutrauen beruht auf tugendvollem Wandel.



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shen, die Kalligraphie. Die drei Schätze des Dao - hier der Lebens-Geist ...
gu . shen . bu . si * shi . wei . xuan . pin * xuan . pin . zhi . men * shi . wei . tian . di . gen * mian . mian . ruo . cun * yong . zhi . bu . qin *
Eingang zum Übungsraum des Tao-Chi Dojo Duisburg


Dojo Duisburg
Eingang des Übungsraumes
 

Kinder Kung-Fu Prüfung im Dojo Duisburg. Lea bekommt ihre Urkunde und den gelben Gürtel. Prüfungskommite. Ock, Heike und Jörg.



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Taoist Yoga: Alchemy & Immortality
by Charles Luk

(
eine Übersetzung von Marlies Jeismann )

"My masters Liao Jan and Liao K'ung once said:
'When beginning to cultivate (essential) nature and (eternal) life,
it is necessary first to develop nature.'..."



Kapitel 1 Den Geist in seiner ursprünglichen Höhlung festhalten

/Frage/:
Ich habe taoistische Bücher gelesen, die alle darauf Wert legen,
zu Beginn der Übungen das Licht in der ursprünglichen Höhle oder
im Mittelpunkt des Geistes zu entwickeln (tsu ch’iao, im Mittelpunkt
des Gehirns zwischen und hinter den Augen), aber ich verstehe nicht, warum.
Alle taoistischen Schulen sehen dies als das Ziel der Kultivierung
der (essentiellen) Natur an, ohne nähere Einzelheiten auszuführen.
Erklären Sie mir bitte, wo sich die wahre Natur wirklich zeigt?

/Antwort/:
(Der tsu ch’iao Hohlraum im) Zentrum des Gehirns dehnt sich in
zwei kleinere Kanäle zu seiner Linken und Rechten aus;
der linke steht für das t’ai chi (höchster letzter) und der rechte
für ch’ung ling (die immaterieller Geisteskraft);
sie sind mit dem t’ien ku (himmlischen Tal) Zentrum über ihnen und
dem yung chuan (sprudelnde Quelle) in den Fußsohlen verbunden nach
dem sie durch das Herz in der Brust gelaufen sind.

Im Tan Ching lesen wir:
„Die Natur ist (im) Herzen und offenbart sich durch die Augen;
das Leben ist (im) unteren Unterleib und manifestiert sich durch
das Geschlechtsorgan“.
“(Essentielle) Natur ist spirituelle Energie im Herzen, die sich
durch die zwei Kanäle vom Zentrum des Gehirns manifestiert.
Wenn sich also das Sehen auf den Punkt zwischen den Augen konzentriert,
manifestiert sich die (essentielle) Natur und sie wird sich
nach langer Übung, mit dem (ewigen) Leben vereinen,
um ein Ganzes zu bilden. Diese Vereinigung wird das Sehen der Leere genannt,
die nicht leer ist. Wer nicht zu dieser Vereinigung erwacht,
wird in seinen Übungen nichts erreichen.

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Taoist Yoga, Charles Luc, Lu K'uan Yü

Taoist Yoga: Alchemy & Immortality
by Charles Luk



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Tao” - Kalligraphien
1 . 2 . 3
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Text zum tao *

”Tao”, Meditation und Übungen

Die 3 Schätze des Tao
1 . 2 . 3

shen, Kalligraphien 
1 . 2 . 3 . Text
chi, Kalligraphien 
1 . 2 . 3 . Text
ching, Kalligraphien
1 . 2 . 3 . Text

”shen”, ein Handgriff ( Mudra )

Die Lehre von den 5 Elementen . 2 . 3

yin und yang und Tai-Chi Ch’uan

Kalligraphie Seminare

Das I-Ging: unsere Kalligraphien

 


Dojo Duisburg
Kung-Fu Prüfungen 2007
 

Horst T. Kuhl - Meditation und Schwertkampfkünste im Tao-Chi



- an der Verbesserung unsere Seiten wird fortlaufend gearbeitet -

-
unsere monatsaktuellen Seiten -

werden zeitnah freigeschaltet.

Kalligraphie “xun”  - ein Zeichen für Zeit -

Kalligraphie “xun
-
ein Zeichen für Zeit -

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besuchen Sie uns wieder, wenn Sie Zeit finden

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Unsere Kalligraphien mit ausgesuchten Texten zu den Zeichen des I-Ging finden Sie

-
hier -

Yi - die Wandlungen .. zur Auswahltabelle - Danke für Ihr Interesse ...

oder über die Bilder unten

Danke für Ihr Interesse

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330 Nabel

“Die Leute betrachten den Nabel als verkümmerten Knoten.
Sie denken, Nahrung käme nur durch den Mund.
Doch so verhält es sich nicht.
Das Tao gilt denen, die dem Weg folgen, als Große Mutter [
Lao-Tze 25].
Und in der Gegend rund um den Nabel liegen ungeahnte Kräfte verborgen.”

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In alten Schriften wird vom Tao als “die Große Mutter” berichtet.
Tao sorgt nach Anschauung der daoistischen Lehre für alle lebenden Wesen
wie eine Mutter. Sie beherbergt uns, nährt uns, und sie ermöglicht uns das Leben.
Unser Leben ist buchstäblich an die Lebenskraft des Tao angekoppelt.
Es gibt in unserem Inneren schlummernde Punkte der Sammlung.
Die wenigsten Menschen sind sich darüber bewußt, daß eine korrekt ausgerichtete Konzentration
auf diese Punkte besondere Kräfte wecken, Krankheiten heilen, das Bewußtsein wandeln
und den Geist zur Ruhe bringen kann.
Wie ein in den Ruinen eines uralten Tempels vergrabener Schatz warten diese Punkte nur auf ihre Entdeckung,
bevor sie ihrem Besitzer wundersame Kräfte verleihen.

Yukatan - Maya Tempelanlage

Yukatan, Maya Tempel-Anlage

Eine dieser Stellen ist die Region um den Nabel.
Wenn wir uns darauf konzentrieren, werden wir entdecken, daß uns dort große Lebenskraft zuteil wird.
Wir können ein Gefühl dafür bekommen, daß wir durch unseren Nabel mit “der Mutter der Welt” verbunden sind.
Die Übung der Nabelschau kann uns wirklich mehr Energie und äußerstes Wohlbefinden schenken.

Deng Ming Dao, 365 Tao

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aus Deng Ming-Dao

365 - Tao

- 365 Tao -

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Heike A. Goppelt-Kuhl - Meditation und Schwertkampfkünste im Tao-Chi

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Tao-Chi Logo des Künstlers Klaus D. Schiemann 1988 . Der Weg zum Dojo Duisburg

Schule für
Kung-Fu und Tai-Chi, Qigong und Meditation

Kurse * Seminare * Workshops

Kalligraphie

chi/qi - die Energie, eine unserer Kalligraphien in der Art der Kleinen Siegelschrift
Kalligraphie dao der Weg .


Kalligraphie “tao”
-
der Weg -
 


Kalligraphie “chi”
-
die Energie -
 

the spirit of the valley - der Geist des Tals



tao, der Weg

tao

té



 ching (ying), die Essenz

   “
ching”   

 chi (qi) - die Energie

   “
chi”   

 shen - der Geist

shen

ming ... das Leben

ming

*

Kalligraphie


Kalligraphie “shen”
-
der Geist -