8 Immortals Han Hsiang-Tzu mit der Flöte
8 Immortals, Ho Hsien-Ku mit der Lotusblüte
8 Immortals, Chang Kuo-Lao mit Bambustrommel auf seinem Esel
Mudras, Handgriffe zur Förderung von Meditation


oben: Han Hsiang-Tzu mit der Föte und Ho Hsien-Ku mit der Lotusblüte
* 2 aus der Gruppe der 8 Unsterblichen der Tao-Sagenwelt *
 


*

“ Wenn Du auf dem “ Weg des Wissens ” voranschreitest,
benötigst Du Kreativität und Imagination.
Auf dem Pfad des Wissens ist nichts so klar,
wie wir es gerne hätten.”

Die Aufzeichnungen vom Rad der Zeit

Carlos Castaneda.
Die Aufzeichnungen vom Rad der Zeit
( VII.03 )

*


“Tao, Meditation und Übungen”
erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

liang, die Übung

-
lian”, die Übung -

mo, Spuersinn, Sensibilitaet studieren


Kalligraphie “mo”, Sensibilität,
Feingefühl, studieren
 


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Mo Spürsinn, berühren, fühlen, reiben, tasten

Das untere Element des Zeichens zeigt eine Hand,
das obere Element ist das Zeichen für „Hanf“.
[im Shinto-Glauben wird Kleidung aus Hanf getragen,
weil dieser Stoff als das natürlichste,
einfachste und reinste Material angesehen wird]



Unser Leben als Ganzes zu begreifen ist schwierig.
Wir müssen unseren Weg ertasten, erspüren; und wir müssen lernen, dem zu vertrauen,
was wir spüren, fühlen.

mo - Feingefühl

Unserem eigenen Gefühl, Instinkt zu vertrauen, gehört zu den schwierigsten Dingen.
Angefangen bei wohlmeinenden Eltern und Lehrern bekommen wir so viele Anweisungen,
Instruktionen, Ratschläge zu hören, die unseren eigenen Wahrnehmungen entgegenarbeiten
und sie lächerlich machen, daß wir im ungünstigsten Fall ein Misstrauen gegenüber
unseren eigenen Empfindungen schließlich verinnerlichen.
Bei vielen Menschen spielt die Stimme des Zweifels ständig ihre Spielchen im Bewußtsein.
Und irgendwann wird es immer schwerer für diese Leute, irgendetwas Echtes
und Authentisches zu fühlen, weil die Zweiflerstimme immer wieder anmahnt, daß sie sich irren.
Und dies wird weiter verstärkt durch Enttäuschungen und Rückschläge.

Vielleicht wollten sie zu anfangs auch versuchen, ein außergewöhnlicher Mensch zu werden:
“Ich werde ganz groß.“, schwörten sie sich einmal, aber schon bald gerieten sie ins Stolpern
 und die Zweifelsstimme meldete sich wieder, wurde immer lauter.

Um einen Weg zu gehen, müssen wir an unseren Wahrnehmungen und Empfindungen festhalten.
Hier kommen Erfahrung, Philosophie und Selbstkultivierung ins Spiel:
Wir wissen, daß wir unsere Wahrnehmungen mit gründlichen Prinzipien koordinieren können,
 und wir vertrauen darauf, daß wir uns weiter dahin entwickeln,
immer ausreichend fein abgestimmt zu sein, um das, was um uns existiert,
genau erspüren zu können.
Was wir im Leben vollbringen, liegt bei uns und kann uns vielleicht auch nicht alles
auf einmal bekannt sein.
Wir lernen.
So werden wir nach und nach immer sicherer darin,
unseren Weg zu erspüren und auch zur Erkenntnis kommen, was zu tun für uns angesagt ist
 und was nicht.
Die Leute sollten nicht zulassen, daß Zweifel ihren Spürsinn beeinträchtigt.
Sie sollten lernen, ihrem Spürsinn, ihren Empfindungen, Gefühlen, Instinkten zu trauen.

nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 293 ff.]

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Die Energie (das Chi) in der Mitte sammeln ....


Heike-Angelika Goppelt-Kuhl
Leiterin des Tao-Chi Duisburg
“Die Energie in der Mitte sammeln.”
Energieübung im Qigong und Tai-Chi, im Kung-Fu und der Meditation.

Das Zentrieren ist ein essenzielles Thema der daoistischen Übungspraxis.

Sie finden einen aufschlussreichen Text auf unseren Seiten

-
hier -

Danke für Ihr Interesse

*
 

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neng, Faehigkeit, Talent, Koennen, energiegeladen


Kalligraphie “neng”, Fähigkeit, Talent,
 Können, energiegeladen ...
 


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Das Schriftzeichen “neng” bedeutet Fähigkeit, Talent, Können, energiegeladen

Das Piktogramm stellt einen Bären dar.
Oben links der Kopf, unten links der Körper, rechts die Tatzen.
Der Bär verfügt über große Vitalität; daher steht er als Symbol für „Fähigkeit“

Über viele Fähigkeiten zu verfügen heißt Selbstvertrauen zu besitzen.

Tao ist eine Person, die einem Weg entlang folgt.

Tao ist eine Person, die einem Weg entlang folgt.

Niemand trägt diese Person.
Kein Fahrzeug ist zu sehen.
Dem Tao folgen, das ist etwas, was wir alle selbst tun müssen.
Es kann ein schwieriger Weg sein; wir werden getestet.

Eine Bergwanderung kann schon mal anstrengend sein, Regen oder Schnee fallen,
wir werden naß. Unwetter spülen das Erdreich an den Berghängen fort;
Erdbeben erschüttern den Boden unter den Füßen;
der steile Anstieg läßt die Beine ermüden.
Spirituelle Wege sind für gewöhnlich schwieriger.
Obwohl sich alles, was wir vom Leben wünschen, auf diesem Weg findet,
wird es Leute geben, die Dich behindern, und Situationen, die Dich bedrücken.

Was tust Du, wenn das Leben schwierig wird?

Du könntest um Hilfe rufen, aber darauf kann man sich nicht immer verlassen.
Früher oder später erwischt Dich das Leben, wenn niemand in Deiner Nähe ist.
Vielleicht befindest Du Dich inmitten einer Naturkatastrophe und Du hast nichts zu Essen
 oder kein Dach über dem Kopf.
Oder Du befindest Dich in einer Situation, in der Du ganz alleine bist und Hilfe nicht
 schnell genug eintreffen kann.
Oder eine dieser Tragödien, daß alle Deine Freunde Dich verlassen.
Deshalb betonen diejenigen, die dem Weg folgen, so nachdrücklich,
wie essenziell es ist, über möglichst viele Fähigkeiten zu verfügen.
Wenn Du das Selbstvertrauen besitzt, was mit vielseitigem Können einhergeht,
wirst Du Dein Gleichgewicht selbst in ungünstigen Situationen
und Augenblicken nicht verlieren.
Dies kann gar nicht deutlich genug betont werden.

Wie willst Du einen ganzen Weg gehen,
solange Du nicht mit dem Unbekannten fertig werden kannst?

Man sagt, daß die, die „auf dem Weg sind“, heiter, ruhig und gelassen sind.
Doch diese heitere Ruhe und Gelassenheit haben sie sich nicht dadurch angeeignet,
weil sie sich in meditativen, tranceähnlichen Zuständen befinden
Sie entsteht vielmehr aus dem Selbstvertrauen einer Person, die über Fähigkeiten verfügt.


nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 160 ff.]

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Susanne Hiekel zeigt uns den Handgriff zur Stabilisierung des Geistes - shen -, zu dieser Seite von hier

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Tai-Chi Ch'uan im Dojo Duisburg


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Da Zeichen
“song”, sich lockern, lösen, entspannen; weich und geschmeidig werden.
Das Teilzeichen oben links
“chang” heißt “langes Haar”,
rechts daneben “shan” noch “mehr Haare” und bedeutet “zottig” “struppig”; “langes Haar”.
Der untere Teil des Zeichens setzt sich ebenfalls aus zwei Teilen zusammen
links
“mu”, der Baum, eine Pinie
rechts:
“gong” , ein Lautzeichen, bedeutet “fair”, “selbstlos”, “sich öffnen”.

nachstehender Text über die ...
8-3. Praxis der Entspannung

... aus Dr. Yang, Jwing - Ming
“Die Wurzeln des Chinesischen Qigong”

Entspannung kann jederzeit und überall geübt werden.
Sie kann auch in jeder Haltung praktiziert werden.
Der erste Schlüssel zur Entspannung ist unser Geist, der zweite unsere Atmung.
Erinnern wir uns: wenn wir entspannen, muss zuerst unser Geist entspannen.
Nur wenn der Geist entspannt ist, wird auch unser Körper anfangen sich zu entspannen
 und unsere Lungen lockern sich. Wenn unsere Lungen locker sind, sind wir in der Lage,
unseren Atem zu regulieren und unsern Herzschlag zu verlangsamen.
Wenn dies geschieht, erreicht unser Geist eine tiefere Stufe der Ruhe und des Friedens.
Dieser tiefere Geist entspannt wiederum unsere Lungen und verlangsamt den Herzschlag
um einen weiteren Schritt. Diese Prozesse führen uns zu einem tiefen ruhigen Zustand, der uns erlaubt,
 jede Zelle unseres Körpers zu fühlen und zu spüren sowie jede Funktion der inneren Organe.
Nur dann dürfen wir sagen, dass wir unseren Körper vollständig entspannt haben.

....

Den Körper entspannen

Die Entspannung des Körpers ist der erste Schritt bei der Regulierung des Körpers.
Nur wenn unser Körper entspannt ist, sind wir in der Lage, den Mittelpunkt, die Wurzel
und das Gleichgewicht des Körpers zu finden und können unser Ziel,
die Regulierung des Körpers erreichen.

Den Körper zu entspannen beinhaltet die Entspannung der Muskeln, der Haut, des Knochenmarks und der Organe.
 Nur wenn wir dies alles entspannen können, fließt das Qi gleichmäßig und ungehindert.
Dann sind wir in der Lage, das Qi zu lenken und fühlen, dass unser Körper durchlässig ist.

Weil wir, immer wenn wir uns bewegen, unseren Geist benutzen, um die  Muskeln zu steuern,
ist es am leichtesten, die Muskeln zu entspannen. Unser Geist ist in der Lage,
sie zu fühlen. Wenn der Geist ruhig ist, kann er die Muskeln in
einen Zustand der Entspannung führen.

Die Haut zu entspannen ist das nächst einfache. Unsere Haut ist die Schnittstelle zwischen unserem Körper
 und unserer Umgebung. Jedes mal wenn die Haut etwas fühlt, wird die Nachricht zur Bearbeitung
an das Gehirn gesendet. Weil zwischen Haut und Gehirn ständig kommuniziert wird, ist es für das Yi leicht,
 die Haut zu erreichen und sie in einen entspannten Zustand zu führen.

Das Entspannen der Organe ist der nächste Schritt. Um dieses Stadium zu erreichen,
muss der Geist eine tiefere Stufe der Ruhe und des Friedens erreicht haben.
Es gibt fünf Yin Organe, die bei den Entspannungsübungen im Qigong sehr wichtig sind:
Lunge, Herz, Nieren, Leber und Milz.
Mit Ausnahme der Lunge die direkt durch den Geist gesteuert werden kann,
müssen alle anderen Organe direkt erreicht oder gespürt werden.
Um die letzten vier Organe zu spüren, müssen wir zuerst die sie umgebenden Muskeln fühlen
können, um Hinweise über ihr Befinden zu erhalten.
Wenn der Geist alle diese Muskeln erreichen kann, wird der Geist zu den Organen
geführt und sie eindeutig spüren.

Dabei müssen wir uns über einen wichtigen Punkt bewusst sein:
Wenn wir die Kommunikation zwischen Geist und Organen üben, wird das Qi zu diesen Organen geführt,
damit das Gehirn sie spüren kann. Wenn man nicht sorgfältig vorgeht, wird zuviel Qi dahin geführt,
wodurch sie zu stark Yang werden, was zu Problemen führt. Das gilt insbesondere für das Herz.
Unser Herz ist sehr Qi empfindlich, deshalb muss das Qi Maß richtig sein.
Wenn wir unseren Geist auf das Herz konzentrieren, wird das Herz Yang und der Herzschlag vermehrt sich.
Wenn wir ein Organ entspannen, müssen wir sehr sorgsam sein, um zu vermeiden,
dass der Geist direkt dorthin geführt wird. Beachten wir stattdessen die Umgebung
des Organs ebenso wie das Organ selbst. Stürzen wir uns nicht zu intensiv auf ein bestimmtes Organ,
sonst bringen wir sein natürliches Gleichgewicht in Unordnung. Die Organe müssen während
der Entspannung normal funktionieren. Organe sind nicht wie die Haut oder die Muskeln.
Sie sind lebensnotwendig und Qi empfänglicher. Von daher versteht sich auch,
warum das Leiten der fünf Qis zu ihrem Ursprung als eine der schwersten und
fortgeschrittensten Stadien der Qigong Übungspraxis angesehen wird.


Übersetzung von Marlies Jeismann
“Tao-Chi Übersetzerkreis”

aus dem Buch

The Roots of Chinese Qigong

The Roots of Chinese Qigong

Dr. Yang, Jwing - Ming

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song - locker, Durchhang, sich entspannen, sich-lösen, weich, Licht


Kalligraphie “song”, locker, Durchhang,
sich entspannen, sich-lösen, weich, Licht
 

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“lian” Üben, Training, Erfahrung, Stück, Seide

Links das Zeichen für “Seide”
Das Lautzeichen rechts bedeutet Reinheit und findet sich meist im Zusammenhang mit Themen,
wo es um Verfeinerung geht.
Übung bedeutet Wiederholung, so wie ein Stück Seide wiederholte Male in die Farbe eingetaucht wird.
Zu Üben heißt, sich selbst bis in die kleinste Faser hinein durchzustrukturieren und aufzubauen.

Um Seide zu erhalten, müssen die Kokons der Seidenraupen gekocht werden,
bevor man den Faden herausziehen kann. Und es bedarf vieler Stunden des Färbens und Webens,
um den fertigen Stoff herzustellen. Vielleicht wird deshalb das Üben mit der Veredelung gleichgesetzt,
 die dem aufwendigen Prozeß der Seidenherstellung entspricht.
Schüler sind am Anfang roh, so wie der Faden, der dem Kokon entnommen wird.
Erst durch das Üben, dem Prozeß der Verfeinerung können sie gleichsam zu einem kostbaren
fertigen Seidenprodukt werden.

Als die Schüler und Schülerinnen mit ihrer Ausbildung bei den Alten anfingen, um über Tao zu lernen,
betonten die Meister und Meisterinnen die Praxis “lian”, die Übung.
Solange die Schüler üben, ist das Verständnis von Tao möglich.

Es gibt für das Lernen und Üben des Tao keine geschlechtsspezifischen Einschränkungen,
auch ist es nicht erforderlich einer bestimmten Gesellschaftsschicht anzugehören.
Keine Bedingung über irgendein geheimnisvolles Talent zu verfügen. Ob jung oder alt,
reich oder arm, alle sind eingeladen, dem Weg zu folgen. Aber sie mussten sich Mühe geben;
sich von schlechten Gewohnheit reinigen, irrige Vorstellungen aufgeben.
Um sich Fähigkeiten
“neng” anzueignen, muß man hart arbeiten, damit man nicht nur anderen helfen kann,
sondern auch selbst in Unabhängigkeit leben kann. Dies braucht Zeit, dies bedarf der Übung.
je stärker wir uns mit dem Tao in Einklang bringen, desto leichter können wir zu ihm zurückkehren.
Je umfassender wir die Lektionen des Tao auf unsere Alltagssituation anwenden,
desto geschickter werden wir uns durch die Wellen und Stürme des Lebens navigieren.
All dies wird durch Übung („lian“) gefördert.
Wie die Frau, die die Seide aufspult, bringen sich die, die dem Tao folgen, zu immer subtileren,
feineren und noch subtileren Ebenen der Bedeutung.


nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 163 ff.]

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Kalligraphie “lian” Üben, Training,
Erfahrung, Stück, Seide
 

Kalligraphie lian - die Üben, das Training, Erfahrung, Stück, Seide


oben:
Chung-Li Ch’üan mit seinem Fächer und
Chang Kuo-Lao unterwegs auf dem Esel mit seiner Bambustrommel.
* 2 aus der Gruppe der 8 Unsterblichen der Tao-Sagenwelt *
 

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qing Reinheit, rein, klar, sauber


Kalligraphie “qing” Reinheit, rein,
klar, sauber
 


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Die Kalligraphie “qing” ist bedeutet Reinheit, rein, klar, sauber

Links das Zeichen für 
„shui“ , das „Wasser“.
das zusammengesetzte Lautzeichen auf der rechten Seite [
qing1 ], heißt:
“die Farbe der Natur”.
Im Wörterbuch werden grün, blau und schwarz genannt.
Im erweiterten Sinne „das grüne Gras“, Jugend, unreif, die Haut des Bambus,
qing1 ist auch Bestandteil von „ching [jing]“ , einem der drei Schätze der chinesischen Philosophie.

Um in Einklang mit dem Tao zu sein, brauchen wir nur Unschuld.


Reinheit ist das allerhöchste Tao.
Klares fließendes Wasser.
Frisch gefallener Schnee.
Aufsprießende Pflanzen im beginnenden Frühjahr.
Ein neugeborenes Kind.
Reinheit ist höchste Wirkkraft, und sie ist der Zustand des Tao.
“Reinheit und Stille sind Richtmaß in der Welt“, heißt es bei Lao-Tze [
45].
“Unschuld“ bedeutet, absolute klar zu sein ohne die geringste Spur von Selbstsucht.
Unschuld kennt keine verdeckten Beweggründe, kein Verlangen nach Unsterblichkeit,
kein Streben nach Außergewöhnlichkeit. Unschuld ist gleichbedeutend mit Einfachheit.
Die Lehre der Alten Meister besagt, daß wir bereits unschuldig sind.
Ganz gleich, wer wir sind, wir besitzen einen unverletzlichen Kern.
Ganz gleich, wie viele Verfehlungen wir begangen haben, wir besitzen in unserem Inneren einen reinen Teil.
 Die Alten Meister waren zutiefst davon überzeugt, daß dieses für alle menschlichen Wesen gilt.
Von diesem Kern ausgehend, sollten wir das Tao erforschen.
Es besteht keine Notwendigkeit, auf intellektuelle oder ehrgeizige oder selbstsüchtige Weise nach Tao zu suchen.
Es ist auch nicht nötig, wegen der Rettung der Seele oder um einer Erlösung willen nach Tao zu streben.
Wenn wir ein Verständnis von unserer eigenen absoluten Reinheit haben, warden wir begreifen,
wie unnötig alle derartigen Methoden sind.

Wir sind schon rein.

Unschuld braucht sich nicht abzumühen.
Unschuld braucht keinen Gruppen anzugehören.
Unschuld hat es nicht nötig, irgend etwas zu sein.
Unschuld ist von Natur aus rein, und diese ihr innewohnende Reinheit ist Tao, der Weg.


nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 66 ff.]

*

Meditation im Kung-Fu


*

“Zhuo Wang”, das Sitzen in Vergessenheit (die Meditation)

Zhuo, das Sitzen ..... wang, in Vergessenheit


Sitzen Zuo
Das Zeichen für „sitzen“, „meditieren“ zeigt zwei Menschen,
die einander zugewandt auf dem Boden sitzen.
Wer mit der Meditation beginnt, der sitzt zu Beginn der Übung seinem Lehrer
(Meister/Meisterin) gegenüber, wie es die beiden abgebildeten Menschen tun.
Meditation bedeutet ganz einfach auf dem Boden sitzen.

Zhuo, das Sitzen

Es gibt kein großartiges Wort für „Meditation“.
Obwohl die Alten Meister lehrten, daß „das Sitzen von essenzieller Bedeutung“ ist,
nannten sie es einfach „Sitzen“; und sie saßen ganz simpel auf dem Boden,
nicht etwa auf den erhöhten Sitzgelegenheiten der Zivilisation-, sie saßen auf der
nackten Erde, die uns ohne Vorbehalte nährt und von sich gibt.

Am Ende eines mühevollen Tages mit Arbeiten auf den Feldern oder Wanderungen in den Bergen,
saßen die Alten Meister allein und zurückgezogen in der Stille.
Sie hatten die Härten der Natur ertragen und auch von ihrer Fülle profitiert.
Ruhe und Entspannung ist nötig für den Körper, Ruhe und Kontemplation ist wichtig für den Geist.
Die Ruhe hilft, das Vergehen der Zeit zu absorbieren. Sie hilft, den Aufruhr durch
den Arbeitsalltag zur Ruhe zu bringen; sie hilft zur stillen Reinheit zurückzukehren,
welche
„der Weg [Tao]“ genannt wird.
Wenn wir meditieren wollen, brauchen wir nur zu sitzen und still zu werden.
Gewiß, es wurden ausgeklügelte Meditationsmethoden entwickelt, jedoch nur deshalb,
weil die Psyche der sogenannten „zivilisierten Menschheit“ so komplex geworden ist.
Die Alten Meister wussten, daß Meditation keine komplizierte Angelegenheit sein muß.
Aus diesem Grund hatten sie kein Interesse daran, sich einen besonderen Namen
für das „Sitzen“ einfallen zu lassen. Es ist „nur Sitzen“, so wie alle es nach einem
langen Arbeitstag tun. Mehr ist letztendlich nicht nötig,
um uns in die große Tiefe der Meditation zu versenken.

So heißt es denn: „Der Weg[Tao] ist immer für uns da.
Das war nie anders, wird nie anders sein.
Wir brauchen uns nur die Zeit zu nehmen, still zu sein,
um dies wieder einmal zu erkennen.“

*


Wang Vergessen
besteht aus den beiden Zeichen „fliehen“ und „Herz/Gefühl“.
.
Unten befindet sich das Zeichen für „Herz“ („Herz“ xin und „Geist“ shen
werden nicht getrennt voneinander betrachtet. Über dem Zeichen für „Herz“ befindet sich
das Lautzeichen für „vergessen“, „zugrunde gehen“, „enden“. Der Haken stellt „das Versteck“ dar.
Die Bedeutung ist: „der Geist hat aufgehört zu agieren, daß heißt er erinnert sich nicht mehr.“

Wang, Vergessen, enden, den Begehrlichkeiten des Herzens entfliehen, aufhören ...

Die Ehrgeizigen versuchen jeden Tag, mehr und mehr hinzuzufügen; der der sich „auf den Weg begibt“,
 dem Tao folgt, sucht täglich mehr und mehr zu reduzieren.


Lao-Tze, der Alte Meister sagt im Vers 48
(Version nach Hogan):


“Normalerweise versuchen wir jeden Tag etwas neues hinzu zu lernen.
Aber, wenn wir auf dem rechten Weg sind,
müssen wir jeden Tag mehr loslassen.
Wir tun weniger und weniger,
bis wir vom Tun beim Nicht-Tun angekommen sind.
Und wenn wir beim Nicht-Tun angekommen sind,
ist das nicht so, daß wir unsere Arbeit nicht erledigt hätten.
Lass die Ereignisse ihren Lauf nehmen,
und alles dreht sich zu unseren Gunsten.
Doch folgst Du nur Deinen ehrgeizigen Bestrebungen,
findest Du aus dem ganzen Schlamassel nie raus.”

Ein alter Lehrspruch der Meister vom Hua-Shan drückt folgendes aus:

“Wenn Du meinst, dem „Weg zu folgen“ bedeutet,
auf Drachen zu reiten und auf Kranichen zu fliegen,
dann gehe lieber zu Fuß.

Wenn Du meinst, dem „Weg zu folgen“ bedeutet,
ein Elixier der Unsterblichkeit zusammenzubrauen,
dann achte einfach darauf, was Du isst.

Wenn Du meinst, dem „Weg zu folgen“ bedeutet,
nur Bücher zu lesen,
dann solltest Du nie ohne ein Buch auf Reisen gehen.

Wenn Du meinst, „dem Weg zu folgen“ bedeutet,
zu debattieren, Streitgespräche zu führen,
dann solltest Du lieber den Mund halten.

Wenn Du meinst, dem „Weg zu folgen“ bedeutet,
kunstvolles Geschmeide und wallende Gewänder zu tragen,

dann solltest Du besser nackt sitzen.

Wenn Du glaubst, um „dem Weg zu folgen“
bräuchtest Du eine „Einweihung“, ein Kloster oder einen Tempel,
dann solltest Du Deinen Blick weiten.“

Viele Menschen begeben sich mit überaus romantischen Vorstellungen auf den Weg zum Tao.
Doch diese stellen irgendwann eine große Behinderung dar.
Daoistische Meister streben in der Regel ständig danach in sich selbst und in ihrem Leben
für mehr Einfachheit zu sorgen.
Sie machen sich nichts aus ausgeklügelten Ritualen, phantastischen Gewändern
 und sie werden Dir auch weder ihre Namen noch ihr Alter,
weder ihre Sektenzugehörigkeit noch ihre Herkunft verraten.
Nicht, daß sie es nicht wollten, nein sie haben es schlichtweg vergessen.
Für den, „der auf dem Weg ist“, liegt das Streben nicht im Erwerb von mehr und noch mehr,
sondern darin, sich immer weiter zu reduzieren – bis er schließlich
zur Einfachheit zurückgekehrt ist.


nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 72 / S. 336 ff.]

*

Kalligraphie shih - Überprüfen, testen


Kalligraphie “shih” überprüfen, testen
 


“Tao, Meditation und Übungen”
erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

liang, die Übung

-
lian”, die Übung -


“Tao, Meditation und Übungen”
erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

liang, die Übung

-
lian”, die Übung -


“Tao, Meditation und Übungen”
erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

liang, die Übung

-
lian”, die Übung -


“Tao, Meditation und Übungen”
erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

liang, die Übung

-
lian”, die Übung -


“Tao, Meditation und Übungen”
erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

liang, die Übung

-
lian”, die Übung -


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Tao,  Meditation und Übungen für den Weg

Wir alle sind in der Lage - jederzeit, an jedem Ort- , unsere verborgenen Kraftquellen zu erahnen –
doch was hindert uns, sie auch zu nutzen ?

Bei den alten Meistern des
Hua-Hu heißt es:
“...können wir Worte, Ideen zur Seite legen?
Können wir Meinungen und Erwartungen hinter uns lassen?
Können wir unseren Blick auf das Ganze, nicht auf die Teile richten?
Können wir still sein, zur Ruhe finden und hineinschauen in uns selbst?
 ...Was wesentlich - wird sichtbar werden, was wirksam - wird greifbar werden...

Das Wissen behandelt die Geheimnisse der persönlichen, eigenen Mitte, die Welt der inneren Kräfte
und die Praxis des natürlichen Weges ( Dao / Tao ).

Aufgezeichnet finden wir die Schätze der Weisheit in einem der ältesten Bücher der Menschheit:
dem Wandlungsbuch 
I-Ging. Und reichhaltiges Wissen findet
auch heute noch in der Praxis der Akupunkturlehre seine  Anwendung.

Das Symbol des Pa-Kua - die 8 Zeichen des I-Ching (Wandlungsbuch Alter etwa 4000 Jahre) in der Ordnung des Frühen Himmels.

Methodische Grundlagen der Lehrsysteme und deren wirkungsvolle Anwendungen sind die naturgesetzlichen
und philosophischen Prinzipien des
Yin und Yang (Wissen über das Wirken des polaren Kräftespiels)
 und die Lehre von den 5-Elementen

(
Wissen über aufbauende und kontrollierende Zyklen in der Natur ).



Die praktischen Übungen der Tao-Wissenschaft sind darauf ausgerichtet, die natürlichen Fähigkeiten
 in unserem Leben zum Ausdruck zu bringen: unsere Intuition, innere Kraft
und die ursprüngliche Weisheit, die zielführend sind,
unser tägliches Leben harmonisch und sinnvoll zu gestalten.

So ist auch unsere Tao-Meditation zielführender Bestandteil in unseren
Tai-Chi und Qi-Gong Kursen .

Was werden Sie lernen?

        

xing”        .        “zhong
   - das Gleichgewicht -       - die Mitte -       

Sie werden Übungen kennenlernen, die Sie zu mehr innerer Ruhe führen, Übungen,
die Ihnen auf dem Weg der Tiefenentspannung zu geistiger Klarheit und mehr Gelassenheit verhelfen.

Sie lernen
Atemverfahren und geeignete Handgriffe kennen, um Ihre persönliche Energie
zu harmonisieren und verbessern dadurch  Ihr allgemeines Wohlbefinden.

Einige dieser
wertvollen und einfachen Übungen werden Sie auch
jederzeit in Ihrem Alltag ausführen können,
wenn Sie das wollen.



*
 

der Tao-Chi Kreis, entworfen von Klaus D. Schiemann. sightseeing, die Übersicht unserer Seiten im www
Tao-Chi, Logo von Klaus D. Schiemann, sightseeing, die Übersicht unserer Seiten im www
TAO


.

Das Schriftzeichen “shih” bedeutet “Überprüfen”,
“auf Richtigkeit hin überprüfen”, “testen”

Links ist das Zeichen für „Worte“, die aus dem Mund kommen.
Das rechte Zeichen ist ein Lautzeichen und bedeutet „Muster“.
Wir sollten überprüfen, was wir lernen.

Das Leben ist sehr kurz. Wir alle wollen gut leben.
Wir studieren spirituelle Systeme auf der Suche nach Techniken und Traditionen,
die uns zu einem besseren Leben verhelfen.
Obwohl es sicherlich keinen Mangel an Menschen gibt, die vorgeben, Weise zu sein,
besteht doch eine ständige Ratlosigkeit hinsichtlich der Frage,
welchem System man folgen soll.
Warum?
Wenn wir all die falschen Lehrer abgezogen haben,
die nur an der Verehrung und Unterstützung ihrer eigenen Person interessiert sind;
wenn wir all die Religionen abgezogen haben,
die durch Dogmen, Rituale und politische Machenschaften betäubt sind;
wenn all die Systeme abgezogen haben, in denen Geheimnisse nicht bereitwillig
an Integere und Lernwillige übermittelt werden;
wenn wir all die Traditionen abgezogen haben, die durch vermeintliche Erneuerungen ruiniert wurden;
wenn wir all die Lehren abgezogen haben, die von Menschen untergraben wurden,
die nie gelernt haben, Theorie in Praxis umzusetzen –
wenn wir also all diese Dinge abgezogen haben, dann stellen wir fest,
daß da nur wenig übrig bleibt.
Einen Kern der Wahrheit läßt sich nur sehr schwer finden.
Es ist daher für unsere eigene Entwicklung wichtig, daß wir uns nicht an bloßem Ruhm orientieren,
sondern in Erfahrung bringen, ob ein Lehrsystem funktioniert oder nicht.
Wenn ein Meister sagt, praktiziere dies so-und-so und die Götter werden dann in Hundert Tagen
vor Dir erscheinen, glaube das nicht nur, sondern überprüfe, ob dies auch geschieht.
Wenn Dir gesagt wird, daß Du zehn Jahre praktizieren musst, um Erleuchtung zu erlangen,
dann warte die zehn Jahre ab.
Der springende Punkt bei dieser Sache ist letztlich,
daß die Lehren für Dich funktionieren müssen,
für Dein Leben und zu Deiner Zeit.
Es ist absolut nutzlos, eine Lehre nur aufgrund von Glauben zu akzeptieren.
Es zählt ausschließlich, daß eine Lehre für Dich auch funktioniert.

Wenn sie dies tut, dann ist das Glauben nicht das Problem.
Daher ist das Testen [„shih“], „auf Herz und Nieren prüfen“,  so wichtig.


nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 72 / S. 281 ff.]

*

Meditationen in und mit der  Kraft der Natur
relax Your mind ... aus unserem Photoalbum ... unterwegs im Südlichen Blütenland ...


oben:
Li T'ieh-Kuai, mit Kürbis, Eiserner Krücke und Fledermaus,
und Ts'ao Kuo-Chiu mit seinen Kastagnetten
* 2 aus der Gruppe der 8 Unsterblichen der Tao-Sagenwelt *
 

8 Immortals, Li T'ieh-Kuai, mit Kürbis, Eiserner Krücke und Fledermaus
8 Immortals, Ts'ao Kuo-Chiu mit seinen Kastagnetten
8 Immortals, Chung-Li Ch'üan mit seinem Fächer

.


Tao
Meditation in der Natur
zurück zur Hauptseite
 

.

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8 Immortals, Lü Tung-Pin, genannt, der Urahn mit seinem magischen Schwert
8 Immortals, Lan Ts'ai-Ho mit seinem Korb

.

.


oben:
Lü Tung-Pin, genannt, der Urahn mit seinem magischen Schwert,
und Lan Ts'ai-Ho mit seinem Korb.
* 2 aus der Gruppe der 8 Unsterblichen der Tao-Sagenwelt *
 

Kalligraphie jian, Sehen

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“Tao, Meditation und Übungen”
erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

liang, die Übung

-
lian”, die Übung -



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das Schriftzeichen “jian” zeigt

Riesige Augen oberhalb von Beinchen: sehen oder treffen.
auch: Über einer Person ist ein großes Auge dargestellt.

Ohne Beobachtung ist Lernen nicht möglich

... Text in Bearbeitung ...

Danke für Ihr Interesse


*


Bewußtheit

“Die äußeren Augen
können sich selbst nicht sehen.
Das Innere Auge
ist seine eigene Reflexion.“

Wenn wir um uns blicken, sehen wir vielerlei Dinge, aber unsere Augen können wir nur
mit Hilfe eines Spiegels sehen.

Wir sind nicht an Introspektion, Innenschau gewöhnt.
Obwohl Freunde des Tao nach innen schauen sollen, um mehr Selbstbewusstheit zu gewinnen,
sind sie verwirrt, wenn sie die Übung mit derselben Haltung angehen, durch die sie durch das Sehen
mit den äußeren Augen geprägt sind.

Aus diesem Grund ist es wichtig, daß wir gleich zu Anfang klar unterscheiden.
Wir versuchen nicht, uns mit derselben Weise zu verstehen, wie wir unsere körperlichen Augen benutzen.
Wir schauen nach innen, indem wir unser Inneres Auge nutzen.
Was ist unter dem „Inneren Auge“ zu verstehen?
Seit Jahrtausenden haben Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen vom „Auge des Geistes“,
vom „Inneren Auge“ oder vom „Dritten Auge“ berichtet. Dies gibt uns einen Hinweis darauf,
daß es einen besonderen Weg der Innenschau gibt.
Schulen wir uns in der Meditation, so ist es unabdingbar, daß wir diese Methode der Introspektion entdecken
und anwenden.
Das heißt, wir müssen hinausgehen über das Denken, hinausgehen über Methoden der Visualisierung,
hinausgehen über die Vorstellung und lernen wirklich denjenigen Teil des Geistes öffnen,
der sich bei den meisten Menschen im Schlummerzustand befindet.
Dieses „Innere Auge“ hat seinen Sitz an einem ganz bestimmten Ort tief im Inneren unseres Gehirns.
Wenn es sich öffnet, gewährt es uns einen echten Zugang zu feinstofflichen Erfahrungen,
subtileren Erfahrungen, als diejenigen, die wir in unseren anderen Bewusstseinszuständen empfangen.
Vielleicht sind ja die Begriffe „sehen“, „schauen“, „erblicken“ irreführend …
Wenn wir „Sehen“, sehen wir nicht unbedingt Bilder mit unserem „Inneren Auge“,
wir erfahren eher eine direkte Bewusstheit, die jenseits der Bilder liegt.


nach Deng Ming-Dao

365 - Tao

- 365 Tao -

*



Kalligraphie “jian”, Sehen
 


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Baum-Meditation



Die Übung mit der:
Kiefer stärkt die Leber [
Holz-Element]
Zypresse stärkt die Nieren [
Wasser-Element]
Pappel stärkt die Lungen [
Metall-Element ]
Weide stärkt die Milz [
Erdelement]
Platane stärt das Herz [
Feuer-Element]

Literatur zum Thema:

Yi Qi Gong         Baum Qi-Gong

Yi Qi Gong       *    Baum Qi-Gong
   Ulli Olvedi         Christine Königstein

*

unterwegs im Südlichen Blütenland ... aus unserem Photoalbum ... relax Your mind ...


*

Lao-Tze, der alte Meister
Tao-Te King (81)

Wahre Worte sind nicht angenehm
angenehme Worte sind nicht wahr.

Wer recht hat, diskutiert nicht.
Wer diskutiert, hat nicht recht.

Wer vom Weg weiß, redet nicht darüber.
Wer über den Weg redet, weiß nichts von ihm.

Die Meister des Weges häufen nichts an,
sie befleißigen sich des Handelns für die anderen,
so gewinnen sie mehr für sich selbst.

Sie befleißigen sich, anderen zu geben,
desto mehr wachsen sie selbst.

Der Weg des Himmels ist es nützlich zu sein,
ohne zu verletzen.
Des Meisters Weg ist es zu arbeiten,
ohne sich mit anderen zu messen.

Lao-Tze - das Wissen des Meisters -

Lao-Tze
-
das Wissen des Meisters -

Lao-Tze - das Wissen des Meisters -


*
 


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Dao-Lehrerin Qin Ling

Dao-Lehrerin Qin Ling

ist Schülerin des Qi-Gong Meisters
Wang Liping

Der Meister vom Drachentor. Ein Bericht über die Lehrjahre des Qigong Meisters Wang Liping.

Der Meister vom Drachentor
Biographie des Lehr- und Lebensweges
eines Daoistischen Meisters


- Danke für Ihr Interesse -

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- an der Verbesserung unsere Seiten wird fortlaufend gearbeitet -

besuchen Sie uns wieder, wenn Sie Zeit haben

Kalligraphien zu den wichtigsten Begriffen des chinesischen Denkens,
aus der Philosophie, wie den
Zeichen des I-Ging gibt es

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hier -

Yi - die Wandlungen .. zur Auswahltabelle - Danke für Ihr Interesse ...

oder über die Bilder unten

Danke für Ihr Interesse

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Bei Lao-Tze, dem Alten Meister heißt es [
01]:

“Natürlichkeit wird der Weg genannt.
Der Weg hat keinen Namen und keine Form; er ist das Wesentliche,
einfach der ursprüngliche Geist.“

Schwierig genug.
Nun finden Sie auf unseren Webseiten auch noch, daß wir
zu „einem Weg, der jenseits aller Beschreibungen“ ist, Übungen anbieten.
Um Ihnen Ziele und Wege „daoistischer Praxis“ etwas zu beleuchten,
haben wir hier einige kleine Texte zusammengetragen.
Ob diese nun das Thema erschöpfend darlegen?; wir glauben es nicht, hoffen aber,
Ihnen eine kleinen Einblick darüber zu vermitteln.
Wir wünschen Ihnen etwas Muße und Entspannung bei der Lektüre.

die Texte zu den wichtigsten Begriffen

tao, der Weg  zhuo - sitzen wang - Vergesenheit lian, die Übung jing, die Stille, schweigen jian, sehen. Ohne Beobachtung ist Lernen schwerlich möglich .. song, loslassen, entspannen ..

“tao”     *     “zhuo”   *    “wang”   *    “lian”   *   “jing”       *   “jian”     *  “song”

mo - Feingefühl, Sensibilität ... studieren  neng - Fähigkeiten ... qing, Reinheit shih - Ueberpruefung testen shi ... Wissen ...

“mo”   *    “neng”     *   “qing”     *     “shih”     *   “shi”

 

das Tao-Chi Logo; entworfen von Klaus D. Schiemann.
Tao-Chi Kreis; entworfen von Klaus D. Schiemann. Unsere Webseitenübersicht sightseeing
chi - die Energie
Kalligraphie Tao, der Weg


Kalligraphie ”Tao”
-
der Weg -
 


Kalligraphie ”Qi”
-
die Energie -
 

Stufen, Symbole der Entwicklung ... Tao heißt, ... unterwegs sein, einem Pfad oder Weg folgen ...




tu, das Element Erde

tu

shin, das Element Metall

shin

 mu, das Element Holz

   “
mu”   

 huo, das Element Feuer

   “
huo”   

 shui, das Element Wasser

shui

ming - geistige Klarheit, Erleuchtung genannt ...

ming

*




tao, einem Pfad oder einem Weg folgen, der Text

tao

té - der Weg der Inneren Kraft ...



 ching (ying), die Essenz

   “
ching”   

 chi (qi) - die Energie

   “
chi”   

 shen - der Geist

shen

xing - Natürlichkeit wird der Weg genannt ...

xing

*

*

Tao  [Dao] - der Weg ... unsere Aussagen. Dank für Ihr Interesse


Kalligraphie Tao
-
der Weg -
 

Kalligraphie Zhuo, das Sitzen, die Meditation


Kalligraphie Lian
-
die Übung -
 

Kalligraphie Lian, die Übung


Kalligraphie Zhuo
-
Meditation -
 


- Wege zu Gleichgewicht und Harmonie -

!!! diese Seite ist noch im Aufbau begriffen !!!
:
die Arbeit macht Fortschritte :

[ update vom 10.11. 2010, neues Design,aktuelle Photos und Kalligraphien ]
- Danke für Ihr Interesse -
 


Guten Tag, guten Abend oder  vielleicht ja auch
 ... guten Morgen ...

Willkommen auf unserer Informationsseite
Tao, Meditation und Übungen
 

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Baguazhang [ Pa Kua Chang ], die Kampfkunst der Acht Trigramme, gilt als die anspruchvollste der drei inneren Kampfkünste.
 Kalligraphie Pa [ba] - acht


Kalligraphie des
Zeichen ”Pa”
 

 Kalligraphie Kua [gua] - Trigramm, Orakelzeichen


Kalligraphie des
Zeichen ”Kua”
 

 Kalligraphie Chang [zhang] - die Handfläche


Kalligraphie des
Zeichen ”Ch’ang”
 


Baguazhang [ Pa-Kua Chang ]
- die Hand der Acht Trigramme -

 gilt als die anspruchvollste der drei inneren Kampfkünste.

auf dem Photo: Heike A. Goppelt-Kuhl und Horst T. Kuhl
vom Tao-Chi Dojo Duisburg
Partnerübungen aus dem Pa-Kua Chang der Shaolin-Schule


Unsere Seiten zum “Baguazhang”

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