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In unserem Dojo des Tao-Chi sprechen wir ĂĽber

”Ch’ an / Zen”, das Sitzen in Meditation

als einen Weg

zur Befreiung des Geistes in der Ăśbung der Stille

“.. unser inneres Geschwätz ist das, was uns als Menschen fesselt an unsere Alltagswelt.
Unsere alltägliche Welt, sie ist dies-und-dies, unsere Welt ist so-und-so, allein,
weil wir uns dauernd sagen,
daĂź sie dies-und-dies oder so-und-so ist. Der Durchgang in die Welt der Freiheit,
das Tor zur Welt der Kraft,
 wird sich öffnen, sobald wir gelernt haben, unser internes Geschwätz einzustellen.
Richten wir also unser BewuĂźtsein auf unseren Atem....
Legen wir also unser Gewahrsein in die Stille...
Lenken wir unsere Gedanken, unseren Geist zur Mitte.. auf den Weg zum Ort der Kraft...”

Aus den Kung-Fu-Archiven (24) des Ch’an Shaolim-Si Tao.

das Tor zur Ăśbung. Unser Kursplan im Dojo

“Ch’an”, die aus dem chinesischen Buddhismus stammende Meditations-Schulung,
Kunstform und Lebenshaltung entwickelte sich in der japanischen Kultur unter dem Namen
Zen weiter.
In vielen Dojos (
= Übungsräume für den Weg ) auf der ganzen Welt werden die traditionellen
und modernen Wege des Zen gepflegt.
Bekannt sind der Tee-Weg, der Blumen-Weg, der Weg des Schreibpinsels,
der Schwert-Weg und die verschiedenen Meditations-Schulungs-Wege.

Besonders in den
traditionellen KampfkĂĽnsten erfreut sich die Meditation bis in
unsere Tage groĂźer Beliebtheit.
 Geht doch die geistige Grundlage der Kampfkunst auf die legendäre und historisch belegte
Persönlichkeit des Boddhi-Dharma zurück, der auch Ta-Mo, und Dharuma genannt wird.
Als buddhistischer Mönch reiste er von Indien ein und begründete die Ch’an - oder Zen - Tradition
in dem bekannten
Kung-Fu-Kloster des Shaolin in China, wo die Wurzeln
der östlichen Kampfkünste gewachsen sind.

Die
Konzentrations- und Meditations Schulung vor und nach den Übungsstunden gewährleistet
auch heute noch, daß sich die Übenden leichter von ihrem Alltag lösen können
und sichert durch die StĂĽtzung und Stabilisierung des Geistes ein optimales Lernen.

Die Ch’an - oder Zen - Wege faszinieren durch ihre Einfachheit in der Form,
ihre tiefe Verbundenheit zur Natur und dem Respekt, die Achtsamkeit
gegenĂĽber allen Formen des Lebens.

Die Ch’an – Meditation ist in unserem Dojo wichtiger Bestandteil
 der Ăśbungseinheiten des
Kung-Fu.

Sie können die Praxis unserer  Ch’an - Ăśbung auch in
 
unseren ausgesuchten Seminaren

kennen- und schätzen lernen


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Der Drache : Symbol der Kreativität, Kraft und WEISHEIT. Zum KUNG-FU im Drachen-Stil der alten Meister des CHAN-SHAOLIM-SI-TAODrachenbild von Thomas A. BlumeDer Drache : Symbol der Kreativität, Kraft und WEISHEIT. Zum KUNG-FU im Drachen-Stil der alten Meister des CHAN-SHAOLIM-SI-TAO


Shaolin, Ch’an / Zen in der Kampfkunst
die 18 Handlungen des Boddhidharma
der alten Schule der CS-Universität BRD 1972 - 1984
 

Meditation im Kung-Fu

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Tiger - Original im SchloĂź Hombroich - Thomas A. Blume im Tigerstil des Shaolin - mehr Bilder ...
Ch'an, Zen, buddhistische Meditation

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ch'an / zen; buddhistische Meditationshao, klein, geringlin, der Waldsi, der buddhistische TempelTao, der Weg

Ch’an   -   Shao   -   Lin   -   Si   -   Tao


“Ch’an Shaolim-Si Tao”
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Ch'an Shaolim-Si Tao erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

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Das Schriftzeichen für „ch’an“, „buddhistische Meditation“ setzt sich zusammen aus
dem Zeichen „shih4“ (links) :
EinflĂĽsse die vom Himmel kommen, GlĂĽck verheiĂźende oder unheilvolle Zeichen, Omen,
durch die der Wille der Himmels dem Menschen kundgetan wird.
Die beiden horizontalen Linien  sind die älteren Darstellungen des Zeichens „shang4“,
das Höhere, Obere, Erhabene.
Die drei vertikalen Linien repräsentieren das, was am Himmel „aufgehängt“ ist, die Lichter:
 die Sonne, der Mond und die Sterne; die Veränderungen,
welche die transzendenten Dinge offenbaren, enthĂĽllen.
Li Leyi schreibt, daß „shih“ ursprünglich einen Opferaltar aus Stein darstellte.
Schriftzeichen mit „shih“ haben meist mit Opfern, Verehrung oder Glückwünschen zu tun.


[“shih4” ist auch Bestandteil
des Zeichens “shen”, einem der drei Schätze der chinesischen Philosophie.

Das rechte Zeichen „dan1 [shan4 chan2]” bedeutet „einzeln“, „eine Liste“ und wird auch
als
„Zikade“ interpretiert, ein einfaches, anpassungsfähiges Insekt,
welches verschiedene Metamorphosen durchläuft und in alter Zeit die Unsterblichkeit,
bzw. das Weiterleben nach dem Tod symbolisierte.
Li Leyi schreibt, daß das Zeichen „dan“ eine primitive Waffe zeigt, die aus einer Astgabel
 besteht, an deren Spitze zwei Steine gebunden sind [eine Fletsche].
In der Bronzeschrift sei das Zeichen „dan“ mit dem Zeichen für „kämpfen“ austauschbar.


[
Wieger, S.29 ; Eberhard, S.312 ff. ; Li Leyi S. 308, S.54 ]

Chinese Characters Dr. L. Wieger S.J.   Lexikon der chinesischen Symbole. Wolfgang Eberhard   Li Leyi, Entwicklung der Chinesischen Schrift ...


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Kalligraphie “ch’an” - Meditation
 

ting, horchen, hören ... verstehen
qing, Klarheit & Reinheit
ming, strahlend, licht, klar und erleuchtet


“
ting”
 


“
qing ”
 

jian, sehen


“
jian ”
 


“
ming”
 



jing, Stille, Schweigen  ting, horchen

“
jing”            “ting”


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Die in unseren Dojos geĂĽbten Formen des Sitzens in Stille basieren auf Unterrichtsmethoden
im Schulungs-System und Lehrplan der CS-Universität, wie sie
in den Jahren 1972 - 1984 von Prof. Dr. Chen Tao-Tze Sifu GKM
(Meister und Lehrer der Ch’an-Tradition, der östlichen Kampfkünste,
sowie Ta-Ssé und Fa-Ssé der Daoistischen Schule) im Raum Mönchengladbach, Krefeld, Mülheim
und in Horst (den NL, bei Venlo) im Rahmen der Ausbildung
in den traditionellen inneren und äußeren Kampfkünsten
(Tai-Chi Ch’uan, Pa-Kua, Chan-Shaolim-Si, Schwertkampkunst etc.),
Meditation und Philosophie (I-Tjing, Taoismus, Ch’an-Buddhismus) an den Kreis
seiner SchĂĽler,
die Mitglieder der Gruppe des Shaolin Sen-Tang ĂĽbermittelt wurden.




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Sitz-Meditation im Kung-Fu
[ Tao-Chi, Dojo Duisburg 2007 ]
 


Sitz-Meditation im Kung-Fu
[ Tao-Chi, Dojo Duisburg 2007 ]
 


“Ch’an Shaolim-Si Tao”
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Ch'an Shaolim-Si Tao erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

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in einem buddh. Tempel, gebaut aus Erde
“tu”, führen die Mönche alles
mit der Hand (mit Daumen) aus.



Oft wird der obere Teil des Zeichens auch als Gelehrter geschrieben.
 Tempel, der Ort an dem Gelehrte alles mit der Hand tun.

In der Darstellung oben rechts



ist das verkürzte Zeichen noch mit den beiden Türflügeln ergänzt.
Der Tempel hat ein groĂźes Eingangstor

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Kalligraphie “si” - buddhistischer Tempel
 


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Die Kalligraphie “jing” Stille, Schweigen

Links ist das Zeichen für „Reinheit“,
rechts das Lautzeichen zweier miteinander ringender Hände dargestellt,
welches „Wettstreit“ bedeutet.
Das Zeichen für „Reinheit“ beinhaltet auch Klarheit und Transparenz,
was hier im erweiterten Sinne bedeutet,
daĂź sich der Wettstreit (rechts) auf fast nichts reduziert.

Stille tritt ein, wenn der Wettstreit ein Ende findet.

Der natĂĽrliche Zustand (ohne Streit oder Kampf) ist die Stille.

Seit uralten Zeiten bis auf den heutigen Tag haben die Menschen Götter verehrt.
Aber seit uralten Zeiten bis auf den heutigen Tag lehrt die Tradition des Tao,
über die Götter hinauszusehen. [
s. Lao-Tze 04]
Was befindet sich jenseits der Götter? Ein weiser Mensch sagte einmal:
„
Jenseits der Götter ist Stille.“
Doch wenn wir sagen, daß wir erst die Götter suchen und danach über die Götter hinaus
 zu Stille gelangen mĂĽssen, kann das ziemlich entmutigend wirken.
Wie sollen wir bei all unseren Fehlern, Mängeln und Problemen je zur Ebene
der Götter gelangen, geschweige denn zu dem, was jenseits der Götter existiert?
GlĂĽcklicherweise zeigt uns die Bemerkung selbst den Weg.

Der Zustand jenseits der Ebene der Götter mag Stille sein,
aber können wir nicht jetzt schon Stille erfahren?
Machen wir uns keine Sorgen über Spiritualität und die klassischen Schriften,
all die Rituale und groĂźartigen Methoden. Schieben wir all das mal beiseite.
Hören wir auf zu reden – oh, das ist bereits eine große Leistung! -,
und hören wir auf zu denken – sicher, schwer das ist, aber eine gute Herausforderung -,
und versuchen wir mal ganz ruhig und still zu sein.
Versuchen wir, nur eine Sekunde lang ganz ruhig und still zu werden.
Wirklich absolut ruhig und still.
Versuchen wir es dann zwei Sekunden lang.
Dann eine Minute und dann länger und länger.
BekĂĽmmern wir uns jetzt nicht darum, wie lange diese innere Ruhe anhalten mag.
 Wir sollten da jetzt nicht leistungsorientiert herangehen.
Konzentrieren wir uns allein nur auf diese innere absolute Ruhe.
Wenn „jenseits der Götter Stille ist“, haben wir in einem Augenblick der absoluten Ruhe
 Tao aus erster Hand erfahren :o) und das – ohne einen Priester, ohne einen Meister,
selbst ohne jahrelanges Studium.
Wir können einfach so in uns selbst Stille erfahren, die Tao, der Weg ist.


nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 70 ff.]


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Meditation
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Meditation erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

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Kalligraphie jing - Stille, Schweigen


Kalligraphie “jing” - Stille, Schweigen
 

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Die Kalligraphie “ting” horchen, hören, verstehen


links oben: das Ohr, darunter ein Mensch, der still steht; also jemand, der achtsam lauscht.
Das Lautzeichen auf der rechten Seite „
té“ ist die Tugend, auch innere Kraft.

hören, folgen, befolgen, lassen, Wartezeit, eine Halle, einwilligen, einreichen,
handhaben regeln, Richtlinie, urteilen und entscheiden


“ein Mensch steht auf seinem Platz und lauscht.“

ting

Wirklich zu hören, zuhören führt dazu, die eigenen Tugenden,
die „innere Kraft“ zu vervollkommnen.

Wir sollten sparsam und sorgsam mit unserer Sprache umgehen;
genauso sollten wir beim Hören Achtsamkeit walten lassen.

Das Leben hält in Bezug auf das Zuhören ein sehr umfangreiches Angebot für uns bereit.
Finden wir an Klatsch,  Banalitäten und Obszönitäten gefallen, dann ergötzen wir uns an Worten,
die unsere niederen Instinkte stimulieren. Im Gegensatz dazu fördern Worte der Weisheit
 die Entwicklung unseres höheren BewuĂźtseins.

Die Worte der Weisen sind nicht mit unsichtbarer Tinte in heiligen BĂĽchern geschrieben,
die versteckt in unzugänglichen Höhlen des Himalayas lagern. Sie sind überall auf der Welt
 in groĂźem Umfang zugänglich, sogar an Zeitungsständen. Die Geheimnisse des Lebens sind nicht verborgen, sondern uns sehr nah. Aber hören wir sie? Achten wir auf sie?
Horchen, Zuhören ist eine Kunst, die zu kultivieren Zeit braucht.
Einmal müssen wir uns Zeit nehmen, um sie zu hören; und es braucht auch Zeit,
bis sie in unser Herz vordringen.

Wenn wir Worte der Weisheit hören, bedeutet dies nicht, daß wir sogleich auf
ein höheres geistiges, spirituelles Niveau angehoben werden. Vielmehr suchen die,
„die dem Weg folgen“ nach Worten der Weisheit und lassen zu, daß sie sich tief
in ihrem Inneren ansammeln.

Daher sprachen die Alten Meister im Zusammenhang mit der Entwicklung von Innerer Kraft davon,
daß nur die, „
die in der Kraft [Tugend] bewanderten “, Worte der Tugend hören können.
Nur wer über Stärke [„li“] verfügt, will Worte der Stärke; nur wer echte Gelehrsamkeit besitzt,
erkennt Worte echter Gelehrsamkeit.

nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 79 ff.]


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Kalligraphie “ting” - horchen, hören
 

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Meditation
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Meditation erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

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Tao - der Weg im Symbol des Kreises, Design Klaus D. Schiemann. Sightseeing, unsere WebseitenĂĽbersicht
Tao-Chi. Unser Logo von Klaus D. Schiemann. Sieghtseeing, zur Tao-Chi WebseitenĂĽbersicht. Danke fĂĽr Ihr Interesse
Shen, der Geist - zu Texten
Tao, der Weg -  unser Text: Ein Weg - ein Ziel


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Ch'an / Zen und die Kraft der Stille

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 Willkommen auf unserer Informationsseite zum
Ch’an / Zen, das Sitzen üben.

- diese Seite wird z.Zt. ĂĽberarbeitet -
Danke fĂĽr Ihr Interesse

 





der Kreis

qing, Reinheit, klar und sauber

“
qing ”

jing, Stille, Schweigen

“
jing”

jian, sehen

“
jian ”

ting, horchen

“
ting”

gui, die Schildkröte

“
gui”

*

jing, die Stille


“
jing”
 



guan, der Kranich

“
guan”

pao, der Leopard

“
bao”

 hu, der Tiger

   “
hu”   

 long, der Drache

   “
long”   

 lang, Mantis, die Gottesanbeterin

“
lang”

shé, die Schlange

“
shé”

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