.

In unserem Dojo des Tao-Chi sprechen wir über

Ch’ an / Zen”, das Sitzen in Meditation

als einen Weg

zur Befreiung des Geistes in der Übung der Stille

“.. unser inneres Geschwätz ist das, was uns als Menschen fesselt an unsere Alltagswelt.
Unsere alltägliche Welt, sie ist dies-und-dies, unsere Welt ist so-und-so, allein,
weil wir uns dauernd sagen,
daß sie dies-und-dies oder so-und-so ist.

Der Durchgang in die Welt der Freiheit,
das Tor zur Welt der Kraft,
 wird sich öffnen, sobald wir gelernt haben, unser internes Geschwätz einzustellen.

das Tor zur Übung.

Wir richten unser Gewahrsein auf unseren Atem ....

Wir zentrieren unseren Geist und sammeln uns in unserer Mitte.

Wir finden den Weg zur Stille ...

und verwurzeln am Ort der Kraft ...”

Aus den Kung-Fu-Archiven (24) des Ch’an Shaolim-Si Tao.



“Ch’an”, die aus dem chinesischen Buddhismus stammende Meditations-Schulung,
Kunstform und Lebenshaltung entwickelte sich in der japanischen Kultur unter dem Namen
Zen weiter.
In vielen Dojos (
= Übungsräume für den Weg ) auf der ganzen Welt werden die traditionellen
und modernen Wege des Zen gepflegt.
Bekannt sind der Tee-Weg, der Blumen-Weg, der Weg des Schreibpinsels,
der Schwert-Weg und die verschiedenen Meditations-Schulungs-Wege.

Besonders in den traditionellen Kampfkünsten erfreut sich die Meditation bis in
unsere Tage großer Beliebtheit.
 Geht doch die geistige Grundlage der Kampfkunst auf die legendäre und historisch belegte
Persönlichkeit des Boddhi-Dharma zurück, der auch Ta-Mo, und Dharuma genannt wird.
Als buddhistischer Mönch reiste er von Indien ein und begründete die Ch’an - oder Zen - Tradition
in dem bekannten Kung-Fu-Kloster des Shaolin in China, wo die Wurzeln
der östlichen Kampfkünste gewachsen sind.

Die
Konzentrations- und Meditations Schulung vor und nach den Übungsstunden gewährleistet
auch heute noch, daß sich die Übenden leichter von ihrem Alltag lösen können
und sichert durch die Stützung und Stabilisierung des Geistes ein optimales Lernen.

Die Ch’an - oder Zen - Wege faszinieren durch ihre Einfachheit in der Form,
ihre tiefe Verbundenheit zur Natur und dem Respekt, die Achtsamkeit
gegenüber allen Formen des Lebens.

Die Ch’an – Meditation ist in unserem Dojo wichtiger Bestandteil
 der Übungseinheiten des Kung-Fu.

Sie können die Praxis unserer  Ch’an - Übung auch in
 
unseren ausgesuchten Seminaren

kennen- und schätzen lernen


*

Der Drache : Symbol der Kreativität, Kraft und WEISHEIT. Zum KUNG-FU im Drachen-Stil der alten Meister des CHAN-SHAOLIM-SI-TAODrachenbild von Thomas A. BlumeDer Drache : Symbol der Kreativität, Kraft und WEISHEIT. Zum KUNG-FU im Drachen-Stil der alten Meister des CHAN-SHAOLIM-SI-TAO


Shaolin, Ch’an / Zen in der Kampfkunst
die 18 Handlungen des Boddhidharma
der alten Schule der CS-Universität BRD 1972 - 1984
 

Meditation im Kung-Fu

.

Tiger - Original im Schloß Hombroich - Thomas A. Blume im Tigerstil des Shaolin - mehr Bilder ...
Ch'an, Zen, die buddhistische Meditation


:



im Juli 1977
Kurs- und Seminar-Leiter Horst T. Kuhl vom Tao-Chi Duisburg
in der Meditations-Schulung der
Ch’an Shaolim Si Universität BRD [e.V.]



ch'an / zen; buddhistische Meditation   shao, klein, gering   lin, der Wald   si, der buddhistische Tempel   Tao, der Weg

Ch’an”    .    “Shao”      .     “ Lin”    .    “Si”        .     “ Tao” 


“Ch’an Shaolim-Si Tao”
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Ch'an Shaolim-Si Tao erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

*


.


Das Schriftzeichen für „ch’an“, „buddhistische Meditation“ setzt sich zusammen aus
dem Zeichen „shih4“ (links) :
Einflüsse die vom Himmel kommen, Glück verheißende oder unheilvolle Zeichen, Omen,
durch die der Wille der Himmels dem Menschen kundgetan wird.
Die beiden horizontalen Linien  sind die älteren Darstellungen des Zeichens „shang4“,
das Höhere, Obere, Erhabene.
Die drei vertikalen Linien repräsentieren das, was am Himmel „aufgehängt“ ist, die Lichter:
 die Sonne, der Mond und die Sterne; die Veränderungen,
welche die transzendenten Dinge offenbaren, enthüllen.
Li Leyi schreibt, daß „shih“ ursprünglich einen Opferaltar aus Stein darstellte.
Schriftzeichen mit „shih“ haben meist mit Opfern, Verehrung oder Glückwünschen zu tun.


[“shih4” ist auch Bestandteil
des Zeichens “shen”, einem der drei Schätze der chinesischen Philosophie.



Das rechte Zeichen „dan1 [shan4 chan2]” bedeutet „einzeln“, „eine Liste“ und wird auch
als
„Zikade“ interpretiert, ein einfaches, anpassungsfähiges Insekt,
welches verschiedene Metamorphosen durchläuft und in alter Zeit die Unsterblichkeit,
bzw. das Weiterleben nach dem Tod symbolisierte.
Li Leyi schreibt, daß das Zeichen „dan“ eine primitive Waffe zeigt, die aus einer Astgabel
 besteht, an deren Spitze zwei Steine gebunden sind [eine Fletsche].
In der Bronzeschrift sei das Zeichen „dan“ mit dem Zeichen für „kämpfen“ austauschbar.


Chinese Characters Dr. L. Wieger S.J.   Lexikon der chinesischen Symbole. Wolfgang Eberhard   Li Leyi, Entwicklung der Chinesischen Schrift ...


[
Wieger, S.29; Eberhard, S.312 ff. ; Li Leyi S. 308, S.54 ]


*
 


Kalligraphie “ch’an” - Meditation
 



jing, Stille, Schweigen  qing, Klarheit & Reinheit ting, horchen jian, sehen ming, strahlend, licht, klar und erleuchtet zhuo - Sitzen

jing”    *    qing     *     “ ting”    *   jian”    *    “ zhong”    *     “ming”    *   “ zhuo

”Ch’an / Zen” - Sitz-Meditation im Kung-Fu


*


Die in unseren Dojos geübten Formen des Sitzens in Stille basieren auf Unterrichtsmethoden
im Schulungs-System und Lehrplan der CS-Universität, wie sie
in den Jahren 1972 - 1984 von Prof. Dr. Chen Tao-Tze Sifu GKM
(Meister und Lehrer der Ch’an-Tradition, der östlichen Kampfkünste,
sowie Ta-Ssé und Fa-Ssé der Daoistischen Schule) im Raum Mönchengladbach, Krefeld, Mülheim
und in Horst (den NL, bei Venlo) im Rahmen der Ausbildung
in den traditionellen inneren und äußeren Kampfkünsten
(Tai-Chi Ch’uan, Pa-Kua, Chan-Shaolim-Si, Schwertkampkunst etc.),
Meditation und Philosophie (I-Tjing, Taoismus, Ch’an-Buddhismus) an den Kreis
seiner Schüler,
die Mitglieder der Gruppe des Shaolin Sen-Tang übermittelt wurden.




*


Sitz-Meditation im Kung-Fu
[ Tao-Chi, Dojo Duisburg 2007 ]
 


“Ch’an Shaolim-Si Tao”
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Ch'an Shaolim-Si Tao erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

*

Kalligraphie “si” - buddhistischer Tempel

.


*

in einem buddh. Tempel, gebaut aus Erde
“tu”, führen die Mönche alles
mit der Hand (mit Daumen) aus.



Oft wird der obere Teil des Zeichens auch als Gelehrter geschrieben.
 Tempel, der Ort an dem Gelehrte alles mit der Hand tun.

In der Darstellung oben rechts



ist das verkürzte Zeichen noch mit den beiden Türflügeln ergänzt.
Der Tempel hat ein großes Eingangstor

*


Kalligraphie “si” - buddhistischer Tempel
 


*

Die Kalligraphie “jing” Stille, Schweigen

Links ist das Zeichen für „Reinheit“,
rechts das Lautzeichen zweier miteinander ringender Hände dargestellt,
welches „Wettstreit“ bedeutet.
Das Zeichen für „Reinheit“ beinhaltet auch Klarheit und Transparenz,
was hier im erweiterten Sinne bedeutet,
daß sich der Wettstreit (rechts) auf fast nichts reduziert.

Stille tritt ein, wenn der Wettstreit ein Ende findet.

Der natürliche Zustand (ohne Streit oder Kampf) ist die Stille.

Seit uralten Zeiten bis auf den heutigen Tag haben die Menschen Götter verehrt.
Aber seit uralten Zeiten bis auf den heutigen Tag lehrt die Tradition des Tao,
über die Götter hinauszusehen. [
s. Lao-Tze 04]
Was befindet sich jenseits der Götter? Ein weiser Mensch sagte einmal:
Jenseits der Götter ist Stille.
Doch wenn wir sagen, daß wir erst die Götter suchen und danach über die Götter hinaus
 zu Stille gelangen müssen, kann das ziemlich entmutigend wirken.
Wie sollen wir bei all unseren Fehlern, Mängeln und Problemen je zur Ebene
der Götter gelangen, geschweige denn zu dem, was jenseits der Götter existiert?
Glücklicherweise zeigt uns die Bemerkung selbst den Weg.

Der Zustand jenseits der Ebene der Götter mag Stille sein,
aber können wir nicht jetzt schon Stille erfahren?
Machen wir uns keine Sorgen über Spiritualität und die klassischen Schriften,
all die Rituale und großartigen Methoden. Schieben wir all das mal beiseite.
Hören wir auf zu reden – oh, das ist bereits eine große Leistung! -,
und hören wir auf zu denken – sicher, schwer das ist, aber eine gute Herausforderung -,
und versuchen wir mal ganz ruhig und still zu sein.
Versuchen wir, nur eine Sekunde lang ganz ruhig und still zu werden.
Wirklich absolut ruhig und still.
Versuchen wir es dann zwei Sekunden lang.
Dann eine Minute und dann länger und länger.
Bekümmern wir uns jetzt nicht darum, wie lange diese innere Ruhe anhalten mag.
 Wir sollten da jetzt nicht leistungsorientiert herangehen.
Konzentrieren wir uns allein nur auf diese innere absolute Ruhe.
Wenn „jenseits der Götter Stille ist“, haben wir in einem Augenblick der absoluten Ruhe
 Tao aus erster Hand erfahren :o) und das – ohne einen Priester, ohne einen Meister,
selbst ohne jahrelanges Studium.
Wir können einfach so in uns selbst Stille erfahren, die Tao, der Weg ist.

.

nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 70 ff.]


*


Meditation
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Meditation erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

*

Kalligraphie jing - Stille, Schweigen


Kalligraphie “jing” - Stille, Schweigen
 

.


.

Die Kalligraphie “ting” horchen, hören, verstehen


links oben: das Ohr, darunter ein Mensch, der still steht; also jemand, der achtsam lauscht.
Das Lautzeichen auf der rechten Seite
ist die Tugend, auch innere Kraft.

hören, folgen, befolgen, lassen, Wartezeit, eine Halle, einwilligen, einreichen,
handhaben regeln, Richtlinie, urteilen und entscheiden


“ein Mensch steht auf seinem Platz und lauscht.“

Kalligraphie ting, “ein Mensch steht auf seinem Platz und lauscht.“

Wirklich zu hören, zuhören führt dazu, die eigenen Tugenden,
die „innere Kraft“ zu vervollkommnen.

Wir sollten sparsam und sorgsam mit unserer Sprache umgehen;
genauso sollten wir beim Hören Achtsamkeit walten lassen.

Das Leben hält in Bezug auf das Zuhören ein sehr umfangreiches Angebot für uns bereit.
Finden wir an Klatsch,  Banalitäten und Obszönitäten gefallen, dann ergötzen wir uns an Worten,
die unsere niederen Instinkte stimulieren. Im Gegensatz dazu fördern Worte der Weisheit
 die Entwicklung unseres höheren Bewußtseins.

Die Worte der Weisen sind nicht mit unsichtbarer Tinte in heiligen Büchern geschrieben,
die versteckt in unzugänglichen Höhlen des Himalayas lagern. Sie sind überall auf der Welt
 in großem Umfang zugänglich, sogar an Zeitungsständen. Die Geheimnisse des Lebens sind nicht verborgen,
sondern uns sehr nah. Aber hören wir sie? Achten wir auf sie?
Horchen, Zuhören ist eine Kunst, die zu kultivieren Zeit braucht.
Einmal müssen wir uns Zeit nehmen, um sie zu hören; und es braucht auch Zeit,
bis sie in unser Herz vordringen.

Wenn wir Worte der Weisheit hören, bedeutet dies nicht, daß wir sogleich auf
ein höheres geistiges, spirituelles Niveau angehoben werden. Vielmehr suchen die,
„die dem Weg folgen“ nach Worten der Weisheit und lassen zu, daß sie sich tief
in ihrem Inneren ansammeln.

Daher sprachen die Alten Meister im Zusammenhang mit der Entwicklung von Innerer Kraft davon,
daß nur die, „
die in der Kraft [Tugend] bewanderten “, Worte der Tugend hören können.
Nur wer über Stärke [„li“] verfügt, will Worte der Stärke; nur wer echte Gelehrsamkeit besitzt,
erkennt Worte echter Gelehrsamkeit.

nach Deng Ming-Dao

Tao im Täglichen Leben

Tao im Täglichen Leben [S. 79 ff.]

*

Kalligraphie “ting” - horchen, hören


Kalligraphie “ting” - horchen, hören
 

.


Meditation
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Meditation erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

*

Tao - der Weg im Symbol des Kreises, Design Klaus D. Schiemann.
Tao-Chi. Unser Logo von Klaus D. Schiemann. Sieghtseeing, zur Tao-Chi Webseitenübersicht. Danke für Ihr Interesse
Shen, der Geist
Tao, der Weg -


die Schule für
Kung-Fu und Tai-Chi , Qi-Gong und Meditation
in Duisburg
 

Zen-Meditation und Kung-Fu


Sitz-Meditation im Kung-Fu
[ Tao-Chi, Dojo Duisburg 2007 ]
 

Meditation im Duisburger Wald


Meditation im Duisburger Wald
 


.
.

Zen. Worte Großer Meister

Zu den Quellen des Zen

Mumonkan [09]

“Befreie den Geist bevor Du den Körper befreist;
wenn der Geist in Frieden lebt,
leidet der Körper keine Qualen.
Wenn sowohl Körper und Geist frei sind,
warum muß dann ein heiliger Mann
ein Großer Herr werden ?”

Gedichte aus dem Mummonkan

[01] . [02] . [03] . [04] . [05] . [06]
[07] . [08] . [
09] . [10] . [11] . [12] . [13]
[14] . [15] . [16] . [17] . [18] . [
19 ] . [20] . [21]

.

Zen-Meister

Dasui
[
01] . [02] . [03] . [04] . [05]

.

Man An

[
01] . [02] . [03 ] . [04 ] . [05]

gefunden in

   Zen. Worte großer Meister von Thomas Cleary   das Auge des Geistes   zu den Quellen des Zen - Mummonkan -

Zen.
Worte großer Meister von Thomas Cleary
und
Das Auge des Geistes

*

 


.

“Ein galoppierendes Rennpferd kann Hunderte von Meilen in einem Tag zurücklegen.
Ein Gaul, der im Paßgang geht, braucht zehn Tage, um dieselbe Distanz zurückzulegen.
Obwohl das eine schnell und das andere langsam ist,
ist das, was sie erreichen, doch das gleiche.”


Awakening to the Tao - Zum Tao erwchen, Liu I MIng

Liu Yiming

“Zum Tao erwachen”


*


Konzentrations-Schulung im Kinder Kung-Fu
[ Tao-Chi, Dojo Duisburg 2008 ]
 


.

Zong.
Sammeln, bündeln, zusammenfassen, vereinen, umfassen, handhaben.

Links sehen wird das Zeichen für „Seide“.



Auf der rechten Seite ein Lautzeichen, das Ideogramm für: „aufgeregt“, „Alarm“, „Ruhelosigkeit“,
zusammengesetzt aus den Teilzeichen „Fenster“ und „Herz“.
Wenn man aufgeregt, ruhelos ist, schaut man erwartungsvoll aus dem Fenster.
Die, „die auf dem Weg sind“, kultivieren viele Künste und bündeln sie mit der Feinheit
eines seidenen Fadens zusammen.

Deng Ming-Dao - Tao im täglichen leben

Deng Ming Dao
Tao im täglichen Leben
 - Harmonie und Balance im Alltag -

.

Sammlung

Wenn der Geist gesammelt ist, kann er für uns zur stärksten Kraft werden.
Doch für die meisten von uns gilt, daß wir in der Weite unseres unerforschten Geistes
verloren sind. Wir spielen mit verschiednen Aspekten herum, erproben bestimmte Funktionen,
mit denen wir dann zurechtkommen, und den Rest lassen wir unerforscht.
Der, der dem Tao folgt, verhält sich nicht so; ihn interessiert es, möglichst viele Dimensionen
des Geistes zu erkunden; er sucht, das Bewußtsein in seiner Ganzheit zu erfassen.
Unser Hauptwerkzeug für die Erforschung des Bewußtseins ist die Sammlung des Geistes.
In der Übung wählen wir zuerst einen Aspekt aus und versenken uns durch tägliche Sammlung in ihn.
Erst wenn wir diesen Aspekt in seiner Gesamtheit erfasst haben, gehen wir weiter.
Es ist wie beim Studium. Wenn Du zuerst in ein neues Fachgebiet eingeführt wirst,
mußt Du Deine gesamte Aufmerksamkeit darauf richten, das entsprechende Wissen zu beherrschen.
Diese Art der Konzentration führt zur Absorption, wie beim Mischen zweier Flüssigkeiten in einer Flasche:
sobald sie gut vermischt sind, können sie nicht mehr voneinander unterschieden werden.
Durch Konzentration können all die verschiedenen Aspekte des Geistes in einer Art
einheitlichem Überbewusstsein miteinander verbunden werden.
Klang wird dasselbe wir Form, Geschmack dasselbe wie Geruch, Berührung dasselbe wie Denken, und alles,
was wir sind, ist identisch mit der spirituellen Energie, die in uns wohnt.
Auf der höchsten Stufe der Sammlung herrscht vollkommene Einheit;
wir erfahren den Zustand der totalen Integration unseres Selbstes.


Deng Ming-Dao - 365 Tao ... für das ganze Jahr

Deng Ming Dao

“- 365 Tao -”


*

zhong - Sammeln, bündeln, zusammenfassen, vereinen, umfassen, handhaben


“Ch’an Shaolim-Si Tao”
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Ch'an Shaolim-Si Tao erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

*


Kalligraphie “zhong” - Konzentration
 


.

Mi.
Geheim, vertraulich, göttlich.

Links sehen wir das Zeichen für spirituellen Einfluß, wie es auch in dem Zeichen „shen“ [der Geist] vorkommt.
Rechts ist eine hinter den beiden Hälften eines Gewandes verborgene Waffe dargestellt.



Was überaus kostbar ist, wird immer geheim gehalten.

Da war einmal ein Mann, der die Geheimnisse des Universums geschaut hatte.
Sorgsam schrieb er seine Erfahrungen nieder und nähte das Papier in den Saum seines Mantels ein.
Als er verstarb, bemerkte jemand den merkwürdigen Wulst am Saum, und so entdeckten die Leute seinen Talisman.

Glaubst Du, dieser Mann zweifelte je an dem, was er erfahren hatte?

Und ist es nicht bezeichnend, daß er begriff, daß er dieses Geheimnis für sich behalten musste ?

Der weise Mensch hat keine Zweifel an seinen Offenbarungen und braucht niemanden,
der seine Erfahrungen bestätigt.


Deng Ming-Dao - Tao im täglichen leben

Deng Ming Dao
Tao im täglichen Leben
 - Harmonie und Balance im Alltag -

.

Geheimhaltung

“Verbirg, was Du weißt.
Verstecke Dein Talent.

Beschirme Dein Licht.

Warte auf Deine Zeit.”

Derjenige, der geschickt darin ist, dem Tao zu folgen, verbirgt sein Können.
Er sammelt ungewöhnliches Wissen, eignet sich überdurchschnittliche Fähigkeiten an,
aber er wahrt den Anschein des Gewöhnlichen.

Es liegt große Weisheit in einer unauffälligen Lebensführung.
Schneide nicht auf. Versuch Dich nicht an Aufgaben, die Deine Kräfte übersteigen.
Hüte Dich vor Unausgeglichenheit, bevor Du eine Kunst noch nicht völlig gemeistert hast.
Dann wird niemand von Dir erwarten, daß Du Deine Talente für andere einsetzt,
solange Du das nicht freiwillig tust. Du wirst auch nicht Opfer fremden Grolls;
und keiner fällt ein Urteil über Deine Charaktertiefe.
Wenn Du es verstehst, im Verborgenen zu bleiben, vermeidest Du die Neugier und den Spott
der anderen, und Du bewahrst Dir den strategischen Vorteil der Überraschung.
Du solltest Dich nicht aus Motiven persönlichem Vorteilstrebens so verhalten, sondern aus dem Grund,
mit Dir selbst und Deinen Fähigkeiten optimal umzugehen.
 
Wissen und Können sind an sich neutral.
Sie sind dazu da, genutzt zu werden.
Das ist alles.

Meisterschaft sollte nie der Stärkung des Egos dienen.

neng - Fähigkeiten           xue - Wissen

neng” - Fähigkeiten   *    xue” - Wissen  

Wir sollten nicht zulassen, daß wir auf Grund unseres Wissens eingeschätzt werden.
Aus daoistischer Sicht ist es besser, wenn wir unser Leben vereinfachen und uns aus den
Begrenzungen eng umschriebener Identitäten befreien.

Deng Ming-Dao - 365 Tao ... für das ganze Jahr

Deng Ming Dao

“- 365 Tao -”


.


Lao-Tze 15

*
das Tao der Einfachheit *


*

Kalligraphie mi - Geheim, vertraulich, göttlich.


“Ch’an Shaolim-Si Tao”
 erläutert anhand von Bildern
und Symbolen der
Kleinen Siegelschrift

Ch'an Shaolim-Si Tao erläutert anhand der Bilder und Symbole der Kleinen Siegelschrift

*


Kalligraphie “mi” - geheim
 



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Xun
- ein Zeichen für Zeit -

:

Texte zu Begriffen zu

Tao - Meditation und Übungen

Tao - Meditation und Übungen

.

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:


Kalligraphien mit Texten zu den Zeichen des I-Ging gibt es

-
hier -

Yi - die Wandlungen .. zur Auswahltabelle - Danke für Ihr Interesse ...

oder über die Bilder unten

Danke für Ihr Interesse

*

tao / dao -Kreis. Sie sehen Übungen im Dojo. Dank für Ihr Interesse...
Tao-Chi sight-seeing - die Webseiten des Tao-Chi auf einen Blick
Tao, der Weg


Kalligraphie “tao”
-
der Weg -
 

Kalligraphie Chi, die Energie


Kalligraphie “chi”
-
die Energie -
 



Pa [ba] - acht   Kua [gua] - die Zeichen, Trigramme des I-Ging   Ch'ang [zhang]

   “
Pa [ba] ”  *   “Kua [gua] ”  * “ch’ang [zhang]

Baguazhang - [Pa-Kua Ch’ang], das Acht-Trigramme-Boxen. Texte und Bilder.
Beschreibungen zu einer “Inneren Kampfkunst”
 anhand der kalligraphischen Zeichen der Kleinen Siegelschrift

:

Kurs- und Seminarangebote im Tao-Chi

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Danke für Ihr Interesse -

 Kalligraphie Pa [ba] - acht


Kalligraphie des
Zeichen ”Pa”
 


Baguazhang [ Pa Kua Chang ], die Kampfkunst der Acht Trigramme

 gilt als die anspruchvollste der drei inneren Kampfkünste.

 

 Kalligraphie Kua [gua] - Trigramm, Orakelzeichen


Kalligraphie des
Zeichen ”Kua”
 

 Kalligraphie Chang [zhang] - die Handfläche


Kalligraphie des
Zeichen ”Ch’ang”
 

- (Yangsheng- das Leben nähren - so heißt die Gesundheitspflege in China) -
Baguazhang [ Pa Kua Chang ], die Hand der Acht Trigramme



Schule für

Kung-FuTai-Chi Ch’uanQi-GongMeditation
Kurse / Seminare / Workshops

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Baguazhang, die Hand der acht Trigramme  Im langsamen Training werden die inneren Aspekte stärker trainiert, beim schnellen Ausführen der  Bewegung der Kampfkunstaspekt.
Regelmäßiges üben, kräftigt Rücken und Beine, außerdem hat das Bagua  eine sehr positive Wirkung auf Nacken und Wirbelsäule.


Adrian Hülsewede, Meditation im Kung-Fu
 


  
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Kalligraphien
Geheim . Sammlung . Gleichgewicht . Bewahren

relax Your mind ... Tao heißt, einem Weg folgen



tao, der Weg

tao

té



 ching (ying), die Essenz

   “
ching”   

 chi (qi) - die Energie

   “
chi”   

 shen - der Geist

shen

zhi - der Wille

zhi

*



tu, das Element Erde

tu

shin, das Element Metall

shin

 mu, das Element Holz

   “
mu”   

 huo, das Element Feuer

   “
huo”   

 shui, das Element Wasser

shui

shen - der physische Körper

shen

*

*

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Tao” - Kalligraphie
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