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: Das Element der Winterzeit ist das Wasser
Die Energien ziehen sich allmählich vom Außen zurück ins Innere. Und die Kälte breitet sich aus in der Natur. Ruhe und Zurückhaltung ist nun die angemessene Übungsform und der Weg, auf dem wir die Essenz [“
Ching
”] pflegen und bewahren. Ein Blick auf die Natur zeigt auch, wie wirkt jetzt im Verborgenen.
Außen ist geringes Licht, im Winterschlaf stärken sich alle Lebensformen für das Erwachen im Frühjahr. Auch in der menschlichen Welt kann nun das Bewußtsein,
so wir dies zulassen, auf die Innere Welt gelenkt werden. Durch Besinnlichkeit, Meditation und Ruhe finden wir zu uns selbst, zur Mitte und entdecken unsere Inneren Kräfte.
Folgen wir diesem natürlichen Rhythmus, so werden wir auch im Frühjahr neu gestärkt und mit frischem Elan ins Leben treten.
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XI – Die Aufzeichnungen über denmittler Wintermonat / Tschung Dung
Im mittleren Wintermonat steht die Sonne im Sternbild Dou. Zur Zeit der Abenddämmerung kulminiert das Sternbild Dung Bi. Zur Zeit der Morgendämmerung kulminiert das Sternbild Dschen. Seine Tage sind Jen und Gui.

die Himmelsstämme [Tage] “Jen” und “Gui”
Sein göttlicher Herrscher ist Dschuan Hü. Sein Schutzgeist ist Hüan Ming. Seine Tiere sind die Schaltiere. Seine Note ist Yü. Seine Tonart ist Huang Dschung. Seine Zahl ist sechs.
Sein Geschmack ist salzig. Sein Geruch ist faulig. Man opfert dem Weggeist. Unter den Opfergaben stehen die Nieren obenan.
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Das Eis wird immer dicker. Die Erde beginnt zu bersten.
Der Morgenvogel singt nicht mehr. Die Tiger beginnen sich zu gatten.
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In diesem Monat beginnt der Himmelssohn sich in Pelz zu kleiden.
Die Beamten erhalten folgenden Befehl:
die Kraft des Himmels steigt nach oben; die Kraft der Erde sinkt nach unten. Himmel und Erde sind nicht in Verbindung, sie sind verschlossen und bilden den Winter.
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Alle Beamten erhalten den Befehl, sorgfältig die Vorratskeller zu bedecken. Der Unterrichtsminister erhält den Befehl, umherzureisen und dafür zu sorgen,
daß in den Sammelstellen und Vorratskammern nichts unaufgehoben bleibt.
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Lü Bu We
Buch 10 Kapitel 1. Die Aufzeichnungen über den ersten Wintermonat
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Der Himmelssohn weilt in der Hüan-Tang-Halle im mittleren Raum. Er fährt im dunkeln Wagen, an dem eisengraue Pferde angespannt sind. Es werden schwarze Flaggen aufgesteckt.
Man kleidet sich in schwarze Kleider und trägt dunkeln Nephrit. Man ißt Hirse und Schweinefleisch. Die Geräte sind groß und tief.
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Die Beamten erhalten den Befehl: Erdarbeiten sollen nicht getan werden;
die Vorräte, die zugedeckt und verschlossen sind, sollen nicht aufgedeckt werden; große Menschenmassen sollen nicht versammelt werden, um dem Gesetz,
nach dem im Winter alles fest und verschlossen ist, zu gehorchen. Wollte man Vergrabenes und Verschlossenes aufdecken und große Menschenmassen versammeln, so würde sich die Kraft der Erde zerstreuen.
Das hieße das Haus des Himmels und der Erde gewaltsam öffnen. Die Winterschläfer würden dann sterben, die Menschen würden von schweren Seuchen heimgesucht werden und es würde große Trauer folgen.
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In diesem Monat erhält der oberste der Eunuchen den Befehl, aufs neue die Ordnung des Palastes bekannt zu geben, zu wachen über die Tore und Durchgänge,
sein Augenmerk zu richten auf die Zimmer und Gemächer, daß alles fest verschlossen ist, zu prüfen die Angelegenheiten der Frauen, daß sich keine dem Luxus hingibt.
Auch die höchststehenden und dem Kaiser nächststehenden unterstehen diesen Verboten.
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Darauf erhält der Großmundschenk den Befehl, daß Korn und Reis bereit sei,
Hefe und Malz zeitig, daß alles reinlich gekocht und angesetzt, daß das benützte Wasser rein von Geruch, die Tongefäße gut gebrannt seien und das Feuer die richtige Hitze habe.
Diese sechs Dinge muß der Mundschenk überwachen, daß keine Fehler vorkommen.
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Wenn in diesem Monat ein Bauer etwas noch nicht abgeerntet und in die Scheune gesammelt hat,
wenn man Rinder, Pferde und andere Haustiere frei umherlaufen läßt, so wird derjenige, der sich in Besitz solcher Dinge setzt, nicht bestraft.
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Wenn im mittleren Wintermonat die für den Sommer gültigen Ordnungen befolgt würden, so würde Dürre im Lande herrschen. Dicke Nebel würden alles verfinstern und der Donner würde sich hören lassen.
Wenn die für den Herbst gültigen Ordnungen befolgt würden, so würden Graupen fallen, die Gurken und Melonen würden nicht reif werden und große Kriege würden den Staat verwüsten.
Wenn die für den Frühling gültigen Ordnungen befolgt würden, so würden Heuschreckenplagen entstehen, die Wasserquellen würden versiegen und die Menschen würden unter Krankheit und Aussatz zu leiden haben.
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Lü Bu We
Buch 10 Kapitel 1. Die Aufzeichnungen über den ersten Wintermonat
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Im Kung-Fu unserer Kampfkunst des Ch’an Shaolim-Si Tao trainieren wir mit Methoden,
die die Energien und Kräfte unseres Inneren Erd-Elementes stabilisieren und stärken.
Dazu gehören die Schlangen-Formen des “Wuxinggong”, des Spiel der 5 Tiere genannt;
diese unterstützen das energetische Zusammenspiel der Organe des Wasser-Elementes verbessern unser Körperbewußtsein, reinigen die Nieren und Blase und stärken die Knochen.

Schlangen-Übung aus dem Wuxing-Shu der Shaolin-Schule
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Mit ausgesuchten Formeln aus der Inneren Arbeit des Shaolin [Nei-Kung],
arbeiten wir an der Optimierung unserer Körperstruktur [chinesisch “Tiao Shen”]

- Kalligraphie “Shen”
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Ergänzend zu den Chih-Übungen pflegen wir die
Übungen zum Wasser-Element der Meister der Elementarschule in dieser Zeit, um die Energien des Winterzyklus für die Entwicklung von Körper [Knocheen], Geist [“Yi”] und Seele zu nutzen.
In den alten Schriften heißt es: “Der Name der Nieren [“Shen”] ist “der Geist des Wassers”, ihre Bestimmung ist es ”das Kind zu nähren”, ihr Symbol ist ein gelbes Reh mit zwei Köpfen.
Sie speichert und stabiliesiert die Kräfte des Willens. In ihrer Form sieht sie aus wie ein gerundeter Stein von zweierlei Farbe wie weiße Seide die das Purpurne reflektiert.
Gegenüber dem Nabel positioniert steht sie in engem Kontakt mit der “Himmlischen Säule” [die Wirbelsäule] Die linke Niere ist die wahre Niere und ist einer der Gefährten der Fünf Inneren Organe.
Die Rechte Niere wird “das Ming-Men”, das Tor des Lebens genannt; in männlichen Wesen ist sie verantwortlich für die Qualität des Samens, in weiblichen für die Eizelle.
Ihr Puls entspringt aus der Mitte der Fußsohle.
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