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Das Element Feuer ist im Sommer kraftvoll wirksam.
Die Energie ist nach außen gerichtet und wir pflegen Frohsinn und Geselligkeit. Bildung und die Würdigung der Verdienste der alten Meister sind ebenso im Fokus unseres Bewußtseins
wie die Prüfung unseres Verständnisses für Takt, Ton und unsere Wahrnehmung der Prozesse um uns herum. Als wertvoll betrachtet der Mensch all die Studien, die sein Verstehen für die Ordnung des Lebens,
der Natur und der Kultur fördern. Achten wir darüber hinaus auch auf die Dinge, die uns im Inneren bewegen, dann gewinnen wir
ein umfassenderes Bewußtsein über unser Selbst und die in und um uns herum wirksamen Kräfte.
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Die Aufzeichnungen über den ersten Sommermonat [Mong Hia]
Im ersten Sommermonat steht die Sonne im Zeichen Bi. Zur Zeit der Abenddämmerung kulminiert das Sternbild I.
Zur Zeit der Morgendämmerung kulminiert das Sternbild Wu Nü. Seine Tage sind Bing und Ding.

die Himmelsstämme [Tage] ”Bing” und “Ding”
Sein göttlicher Herrscher ist Yän Di (der Flammenherr). Sein Schutzgeist ist Dschu Yung (der Schmelzmagier). Seine Tiere sind die gefiederten Tiere. Seine Note ist Dschï. Seine Tonart ist Dschung Lü.
Seine Zahl ist sieben. Seine Wesensart ist die Sitte. Seine Sinnestätigkeit ist das Gesicht. Sein Geschmack ist bitter. Sein Geruch ist brenzlig. Man opfert dem Herdgeist.
Unter den Opfergaben steht die Lunge obenan. ...
Die grünen Frösche quaken, der Regenwurm kommt hervor. Die Gurken wachsen, die Gänsedistel blüht.
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In diesem Monat findet der Sommereintritt statt.
Drei Tage vor dem Sommereintritt begibt sich der Großastrologe zum Himmelssohn und spricht: "An dem und dem Tage ist Sommereintritt. Die wirkende Kraft ruht auf dem Feuer." Der Himmelssohn fastet dann.
Am Tage des Sommereintritts begibt sich der Himmelssohn in eigener Person an der Spitze der drei höchsten Würdenträger, der neun hohen Räte und Räte vor die Stadt zur Einholung des Sommers
auf dem südlichen Anger. Nach der Rückkehr verleiht er Belohnungen, setzt Fürsten ein und verteilt Glückwunschgeschenke, so daß allenthalben Freude und Fröhlichkeit herrscht.
Darauf erhält der Musikmeister den Auftrag, die religiösen Zeremonien und Musik gemeinsam einzuüben.

Lü Bu We Buch IV. Kapitel 1. Die Aufzeichnungen über den ersten Sommermonat
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Der Himmelssohn weilt in der Lichthalle (Ming Tang) im linken Raum.
Er fährt im Scharlachwagen, an dem schwarzmähnige Füchse angespannt sind. Es werden rote Flaggen aufgesteckt. Man kleidet sich in rote Kleider und trägt roten Nephrit. Man ißt Bohnen und Hühner.
Die Gefäße sind hoch und groß.
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In diesem Monat soll das Wachstum befördert, das Hohe erhoben werden. Kein Abbrechen und Einreißen soll stattfinden, keine Erdarbeiten sollen unternommen werden,
keine Menschenmengen sollen ausgesandt, keine großen Bäume sollen gefällt werden.
In diesem Monat beginnt der Himmelssohn, sich in dünnes Puerariatuch zu kleiden.
Die Förster erhalten den Befehl, die Gefilde und Ebenen zu durchreisen, die Bauern anzufeuern und das Volk zu ermahnen, die Zeit nicht ungenützt vorübergehen zu lassen.
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Die Bauern bringen die Erstlinge der Weizenernte dar, der Himmelssohn kostet den Weizen zusammen mit Schweinefleisch und opfert zuerst davon in der inneren Halle des Ahnentempels.
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In diesem Monat sammelt man die verschiedenen Arzneikräuter und bewahrt sie auf. Das Hirschgras stirbt ab.
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In diesem Monat hält der Himmelssohn Weingelage ab mit Zeremonien und Musik.
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Führt man diese Befehle aus, so fällt fruchtbarer Regen in allen drei Dekaden.
Wenn im ersten Sommermonat die für den Herbst gültigen Ordnungen befolgt würden,
so würden häufig heftige Regen fallen, das Getreide nicht reifen können und die Leute würden sich von überallher vom Land in die Stadt flüchten.
Wenn die für den Winter gültigen Ordnungen befolgt würden,
so würden Bäume und Kräuter bald welken und hinterher große Überschwemmungen die Mauern und Befestigungen beschädigen.
Wenn die für den Frühling gültigen Ordnungen befolgt würden,
so würden Würmer und Heuschrecken zur Plage werden. Heftige Winde würden kommen, und die blühenden Pflanzen würden keinen Samen tragen
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Lü Bu We
Buch IV Kapitel 1. Die Aufzeichnungen über den ersten Sommermonat
bei Zeno
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Im Kung-Fu unserer Kampfkunst des Ch’an Shaolim-Si Tao und im Qigong üben wir die Kranichformen aus dem Wuxinggong, dem Spiel der Fünf Tiere.

Kranich-Übung aus dem Wuxing-Shu der Shaolin-Schule
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Die Energien der Sommerzeit zum Aufbau von Körper, Geist und Seele [psychischer Kraft] nutzen wir auch durch ausgesuchte Formeln der Energie-Arbeit des Shaolin-Chi-Kung, wie den sogenannten
Freihand-Übungen aus dem „Klassiker über die Muskel- und Sehnenerneuerung", einem Übungsverfahren der Schule des Ta-Mo (Boddhi-Dharma).
Diese Übungen verbessern u.a. die Qualität des Blutes, stärken das Herz-Kreislauf-System, wirken positiv auf unseren Herz-Geist und unterstützen die Klärung unseres Geistes, den zu festigen ein wesentliches Ziel der Übung
des Weges (Tao) ist.
Ergänzend zu den Übungen des Sommer-Rades pflegen wir die Übungen aus dem Qigong der Meister der Elementarschule
in der Sommer-Zeit, um die Kraft des Feuers für die Entwicklung von Körper, Geist und Seele zu nutzen.
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Mit ausgesuchten Formeln aus der Inneren Arbeit des Shaolin [Nei-Kung],
arbeiten wir an der Optimierung unserer Körperstruktur [chinesisch “Tiao Shen”]

- Kalligraphie “Shen” -
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