*

Lao-Tze (28)
Tao Té King
Das Buch vom Weg und der Kraft

Wisse um das Männliche,
doch bewahre Deine Weiblichkeit -
diene als Strom der Welt.
Der Welt als Strom dienen heißt,
daß Du Deine einheitliche Kraft, Deinen soliden Charakter nicht verlierst
und Du kehrst zum Wesen des Neugeborenen zurück.
Wisse um das Lichte,
doch bewahre Deine Dunkelheit -
diene als Vorbild der Welt.
Der Welt als Vorbild dienen heißt,
Deine einheitliche Kraft, Dein solider Charakter gerät nicht ins wanken,
und Du kehrst zum Unendlichen zurück.
Wisse um Deine Würde,
doch bewahre Deine Bescheidenheit.
Diene als Tal der Welt.
Der Welt als Tal dienen heißt,
daß Du Deine einheitliche Kraft, Deinen soliden Charakter vollenden kannst,
und auf Deiner Reise kehrst Du zur ursprünglichen Natur zurück.
Die ursprüngliche Natur, wenn in Stücke geschnitten,
führt zum Künstlichen.
Wenn der Wissende solche Dinge benutzt, wird er Meister der Beamten
und so wird aus der großen Regierung eine dürftige Abteilung.”

Lao-Tze, das Wissen des Meisters

Lao-Tze
das Wissen des Meisters

Lao-Tze, das Wissen des Meisters

*
 



Texte:
Lao-Tze 28
die Verwendung von Mudras
Dao Shou Yin

Mudra - Darstellung aus einem chinesischen Übungshandbuch

pa-kua (ba gua). Die 8 natürlichen Ur-Zeichen des Wandlungsbuches I-Ging in der Ordnung des sogenannten Frühen Himmels. Wissenschaft des Tao ...
unser ch'an-Mudra-09 : Was wichtig ist wird sichtbar werden. Die Antwort ist alle Zeit in uns
sun ch'an : Die Kraft der Flexibilität und Sanftheit
li-ch'an : Lotusblüte, die innere Klarheit leuchtet in der Stille
ken-ch'an : Die Kraft liegt in der Stille
tschen-ch'an : Motivation - der Beweg-Grund
dui-ch'an : Glück ist in der Harmonie mit sich selbst zu sein.
kien ch'an : Ursprüngliche Geistige Klarheit
kan-ch'an : Die Geheimnisse bewahren. Bewahrer unserer Kung-Fu-Archive des ch'an Shaolim-Si Tao Shaolin Bernd Grätz
kun-ch'an : Kraft und Weisheit, das Vertrauen in sich selbst.


.

Meditations- und Konzentrationsübungen richten die Kräfte von Geist, Sprache und Körper
auf das eine Ziel hin aus: „Erleuchtung“ [ „ming“], allgemeiner verstanden als „Geistige Klarheit“.
Hilfsmittel auf dem Weg können Mandalas [Geist], Mantras [Sprache] und Mudras und Asanas [Körper] sein.

Mudras

Mudras sind Symbolische Handgesten und körperlicher Ausdruck definierter Energieformen.
In den Yogieschen, daoistischen und buddhistischen Schriften besitzen sie daneben auch symbolischen Charakter.
 Als Mittel zur Unterstützung und Förderung von Konzentration und Meditation helfen sie,
die entsprechenden Energien freizusetzen.

Eine Gruppe von 9 Geheimen Siegeln sind in der Daoistischen Literatur unter den Namen
“Lin Bin Dou Zhe Jie Zhen Lie Zai Qian”
belegt.

Die Übungspraxis des

“Da Shou Yin”

- “die große Zwei-Hände Siegel-Methode” –

findet erste Erwähnungen im Kapitel 17 des Baopuzi, des Daoistischen Meisters Ge Hong
( östliche Jin Dynastie 317-420 n. Chr. ).


die Geschichte des Daoismus, Isabelle Robinet

.
“Da Shou Yin”
- “die große Zwei-Hände Siegel-Methode” –

Da Shou Yin - große zwei-Hand Siegel-Methode - die Tao-Mudras mit Ocka Song   Da Shou Yin - große zwei-Hand Siegel-Methode - die Tao-Mudras mit Ocka Song   Da Shou Yin - große zwei-Hand Siegel-Methode - die Tao-Mudras mit Ocka Song

Kalligraphien :
da” - groß, “shou” - 2 Hände und “yin” - Siegel

Die Kalligraphie “da” zeigt das Bild eines aufrecht stehenden Menschen
( der Große Mensch )

Die Kalligraphie “yin” zeigt das Bild einer Hand, darüber ein Amts-Siegel.

Die Kalligraphie “shou” wird als zwei Hände gedeutet, die eine Schale halten,
was das Geben und Nehmen symbolisieren soll. Die Schale wird auch schonmal als ein Boot gedeutet,
welches Waren oder Werte transportiert.

Die Geschichte der neun Mudras (sanskrit: Handsiegel) ist relativ verzweigt.
Grundlegend werden sie auf neun Handhaltungen Buddhas zurückgeführt, die Aspekte der
buddhistischen Lehre veranschaulichen bzw. verkörpern. Von einigen Varianten der buddhistischen Lehre
 ausgehend stellt man mit der Verwendung einer Mudra eine direkte Verbindung zu dem entsprechenden
Aspekt Buddhas her. (s. a. Lexikon der östlichen Weisheitslehre, S. 248)
Häufig werden bei der Verwendung einer Mudra auch noch dazugehörige Mantras gesprochen.
In einigen Bereichen der Meditationspraxis geht man sogar davon aus, dass die richtige Verwendung
 von Mudras in Kombination von Mantras und Mandalas es ermöglicht, Unglück und negativen Zufall
aus dem eigenen Leben ganz auszuschließen.


In dieser Sicht – und auch in einigen anderen Betrachtungen der Mudra-Verwendung
werden dabei die folgenden Relationen gesehen:

Körper – Mudra

Rede - Mantra

Geist - Mandala

 Man spricht auch von den Drei Geheimnissen.

Erst die richtige Kombination aller drei Aspekte kann es zu einer Entwicklung des eigenen Seins
 in seinen verschiedenen Ausprägungen kommen. (


Die Hände

Da die beiden Hälften des Körpers – wie eigentlich alles im Leben – dem Yin-Yang-Prinzip entsprechen,
 muss man wohl davon ausgehen, dass die linke und die rechte Hand jeweils unterschiedliche „Funktionen“
 in Bezug auf die Mudras erfüllen.
Nach der Theorie der Shingon [Mizong]
( = Schule der geheimen buddhistischen Tradition) sind folgende Entsprechungen überliefert:

Rechte Hand

Linke Hand


Geistige Welt

Sonne

außen

Götter

Yang

übertragen

(+) aktiv

Licht


Materielle Welt

Mond

innen

Menschen

Yin

empfangen

(-) passiv

Schatten





Dies erklärt auch, warum in den Mudras bei unsymmetrischen Stellungen die beiden Hände
nicht beliebig gesetzt werden können. Das würde nämlich die Wirksamkeit zumindest einschränken,
wenn nicht sogar unerwünschte Wirkungen erzielen.



Die Finger

Während nun die Hände unter dem Yin-Yang-Aspekt betrachtet werden, werden die fünf Finger
 jeder Hand den fünf Elementen zugeordnet.
Hier bieten die verschiedenen Schulen unterschiedliche Entsprechungen an.
Eine buddhistische Schule ordnet jedem Finger einen Symbolischen Wert zu;
der Daumen bezieht sich auf das erste Element, den Äther, der Zeigefinger auf die Luft,
 der Mittelfinger auf die Erde, der Ringfinger entspricht dem Wasser und der Kleine Finger der Erde.
Eine daoistische Schule ordnet die Finger nach den 5 Elementen [den Wandlungsphasen]

Finger

Element

Eigenschaften/Verknüpfungen

Kleiner Finger

Wasser /Shui

Nieren- und Blasenfunktionskreis [Ni/Bl]

Ringfinger

Metall/ Shin

Atemsystem, Ausscheidung [Lu/Di]

Mittelfinger

Erde / Tu

Verdauungs-System von Milz- und Magen [MP/Ma]

Zeigefinger

Feuer / Huo

Herz- und Dünndarm [He/Dü]

Daumen

Holz / Mu

Leber- und Gallenblase [Le/Gb]




Von den jeweiligen Fingern gehen Meridianausläufer zu den jeweiligen Meridianfunktionskreisen ab,
 was man sich in der Reflexzonenmassage der Hände und der Füße und dem An-Mo-Tui-Na zunutze macht.
Hierzu kommen natürlich noch energetisch hochwirksame Bereiche der Handfläche und des Handrückens.


Dr. Yang , Jwing-Ming schreibt darüber in seinem Buch
The Root of Chinese Qigong: Secrets of Health, Longevity, & Enlightenment

und

Master Shou-Yu Liang & Wen-Ching Wu berichten darüber in
Qigong Empowerment

Qigong Empowerment. Master Shou-Yu Liang & Wen-Ching Wu

A Guide to Medical, Taoist, Buddhist and Wushu Energie Cultivation
in Kapitel 3
Tantric Buddhist Qigong.

Im letzteren Werk finden sich die 9 Grundgriffe in der Version der “Mi-Zhong”-Tradition.

>>>
Mi-Zhong” ( = Geheime Schule ) Wikipedia

:

Mudras bilden zusammen mit Mantras [Mantren] und Visualisierungs-Methoden
die Grundlagen der “Drei Geheimnisse” von Körper, Rede und Geist, die sowohl in der
Buddhistischen als auch in der Daoistischen und Konfuzianischen Meditationpraxis
von Bedeutung sind.



Kalligraphie “Mi

-
Geheimnis, das Verborgene -

mehr zum Thema auf unseren Seiten zu

>>>
Konzentration, der Schlüssel zur Entwicklung Geistiger Kraft <<<

:

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Ch’an [Zen] - Mudras   .  

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Konzentration, der Schlüssel zur Geistigen Kraft   .

:

Handgriffe im Shaolin Kung-Fu



            

Mudra-Darstellungen aus einem chinesischen Übungshandbuch

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Das Tor zur Übung [7] unsere Kursangebote
der Brunnen, Zeichen 48 im Wandlungsbuch I-Ging
Mantras [Mantren] - Die Drei Geheimnisse der Konzentrations- und Meditations-Praxis
Mudras - Die Drei Geheimnisse der Konzentrations- und Meditations-Praxis


Auf dieser Seite sehen Sie Mudras, Handgriffe zur Unterstützung von
Konzentration und Meditation, wie wir dies in unserem Kung-Fu üben.
Empfehlenswerte Bücher.
Danke für Ihren Besuch und einen guten Weg.
 


Die Drei Geheimnisse der Konzentrations- und Meditations-Praxis

Körper, Rede und Geist

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Mudra - Mantra - Mandala -

 

Meditations-Mandala (Schaubild der Prinzipien)  - Die Drei Geheimnisse der Konzentrations- und Meditations-Praxis


  
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Tao-Chi - Wege zum Ziel , unterwegs sein mit Herz und Verstand - sight-seeing, die Webarchive des Tao-Chi auf einen Blick. Surfen ohne Werbespots
Tao  [Dao] - der Weg ... unsere Aussagen. Dank für Ihr Interesse


Kalligraphie Tao
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der Weg -
 

Chi [Qi] - die Energie. Unser Text


Kalligraphie Chi
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die Energie -
 

Der Kreis, Symbol für das Tao; 1988 erstellt von Klaus D. Schiemann. sightseeing, kleine Übersicht der Tao-Chi Webseiten



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Kalligraphie “xun”  - ein Zeichen für Zeit -

Kalligraphie “xun
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Weitere Kalligraphien zu den
Zeichen des I-Ging gibt es

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Yi - die Wandlungen .. zur Auswahltabelle - Danke für Ihr Interesse ...

oder über die Bilder unten

Danke für Ihr Interesse

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Kung-Fu im Tao-Chi
lesen Sie unsere Texte zu den Schriftzeichen
( wenn Sie wollen )



Ch'an [ Zen; ] - buddhistische Meditationshao, klein, geringlin, der Waldsi, der buddhistische TempelTao, der Weg

Ch’an     .     Shao   .    Lin     .     Si     .      Tao



KungFu

Kung” - “Fu

.

Baguazhang [ Pa Kua Chang ], die Kampfkunst der Acht Trigramme, gilt als die anspruchvollste der drei inneren Kampfkünste.


Baguazhang [ Pa Kua Chang ],
die Kampfkunst der Acht Trigramme

 gilt als die anspruchvollste der drei inneren Kampfkünste.

 

 Kalligraphie Pa [ba] - acht


Kalligraphie des
Zeichen ”Pa”
 

 Kalligraphie Kua [gua] - Trigramm, Orakelzeichen


Kalligraphie des
Zeichen ”Kua”
 

 Kalligraphie Chang [zhang] - die Handfläche


Kalligraphie des
Zeichen ”Ch’ang”
 

relax Your mind ... Tao heißt, einem Weg folgen



tao, der Weg

tao

té



 ching (ying), die Essenz

   “
ching”   

 chi (qi) - die Energie

   “
chi”   

 shen - der Geist

shen

zhi - der Wille

zhi

*



tu, das Element Erde

tu

shin, das Element Metall

shin

 mu, das Element Holz

   “
mu”   

 huo, das Element Feuer

   “
huo”   

 shui, das Element Wasser

shui

shen - der physische Körper

shen

*

*

Ch'an [Zen] - Mudras zur Unterstützung von Konzentration und  Meditation - Susanne Hiekel
Ch'an [ Zen ] ... unsere Aussagen. Dank für Ihr Interesse


Kalligraphie ”Da”
-
Groß -
 

Kalligraphie Yin - Siegel, Mudra


Kalligraphie ”Shou”
-
empfangen -
 


Kalligraphie ”Yin
-
Siegel -
 

Kalligraphie Shou - empfangen, annehmen


Ch’an [Zen] - Mudras

auf dem Photo: Susanne Hiekel

Handgriffe zur Unterstützung von
Konzentration und Meditation